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am 26.01.2020

Auch deutsche Kombinierer ohne Siegchance

Jens Luraas Ofterbro

Nicht nur bei den Langläufern, auch bei den Kombinierern scheint am heutigen Sonntag der Wurm drin zu sein

Nach dem Springen von der Großschanze am Schattenberg in Oberstdorf vor 2450 Zuschauern haben die erfolgsverwöhnten Athleten von Bundestrainer Hermann Weinbuch keine Siegchance mehr.
Beim Doppelsieg der Norweger durch Jens Luraas Oftebro (137 Meter) und Jarl Magnus Riiber (mit der Tagesbestweite von 140,5 Meter) war Manuel Faißt vom SV Baiersbronn mit 132 Metern und Rang sechs der beste Deutsche. Er startet um 14.10 Uhr jedoch schon mit über einer Minute Rückstand in die Loipe. Fabian Rießle (16./+1:35) und Martin Hahn (20./+2:03) und Terence Weber (29./2:38) laufen ebenso hinterher, wie die drei Athleten des SC Oberstdorf, die mit „ihrer“ Schattenberg-Schanze überhaupt nicht zurecht kamen: Vinzenz Geiger landete mit 118 Metern auf Rang 31 – und möchte sich in der Loipe „nochmal voll reinhängen, um wenigstens noch ein paar Plätze gutzumachen“. Julian Schmid landete mit 115,5 Metern auf Rang 32 und Sechsfach-Weltmeister Johannes Rydzek knallte nach seinem missglückten Sprung auf 112,5 Metern und Rang 35 seine Bretter wutentbrannt in den Schnee.