News
71 bis 80 von 809123456789
am 21.01.2018

Holt Tande sich heute sein zweites WM-Gold?

Skiflug-Weltmeister - Daniel Andre Tande

Daniel Andre Tande kann sich heute zum König von Oberstdorf krönen

Nach seinem Einzeltitel am gestrigen Samstag kann sich der Norweger drei Tage vor seinem 24. Geburtstag das größte Geschenk selbst machen.
 
Beim Teamwettbewerb der 25. Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf zählt Tande mit seinen Mannschaftskollegen Robert Johansson, Andreas Stjernen und Johann Andre Forfang zum engsten Favoritenkreis für WM-Gold.
Um die weiteren Medaillen werden sich vermutlich Gastgeber Deutschland, Polen, Österreich und Slowenien einen erbitterten Vierfach-Kampf liefern.
 
Für Deutschland starten Andreas Wellinger (SC Ruhpolding), Stephan Leye (SC Willingen), Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf) und Bronze-Medaillengewinner Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue).    

Der erste Durchgang im Teamwettbewerb startet um 16.00 Uhr.

am 20.01.2018

Tande hochverdienter Skiflug Weltmeister

Siegerehrung Skiflug WM

Der Norweger, der am Donnerstag in der Qualifikation bereits einen neuen Schanzenrekord flog, war nach drei Durchgänge ganz vorn

Nach dem wetterbedingten Abbruch des finalen Wertungsdurchgangs fiel die ganze Last von Daniel Andre Tande. Der Norweger, der in vier Tagen 24 Jahre alt wird, konnte die Tränen nicht zurück halten. Nach einem neuen Schanzenrekord  (238,5 m) in der Qualifikation und drei hervorragenden Flügen holte sich der 23-jährige Norweger hochverdient die Goldmedaille der Skiflug Weltmeisterschaft 2018. Mit einem Flug auf 200,0 Meter lag Tande am zweiten Wettkampftag dank seines großen Vorsprungs vor dem Polen Kamil Stoch. Der Vierschanzentournee-Sieger hatte sich im dritten Versuch mit dem weitesten Flug auf 211,5 Metern noch am Deutschen Richard Freitag vorbeigeschoben. Der 26-jährige Sachse hatte in seinen Flug einen kleinen Fehler eingebaut und zudem ein wenig schlechteren Wind als die Konkurrenten. Mit 190,5 Metern reichte es am Ende für den dritten Platz. Die 25 000 Zuschauer im ausverkauften Stadion bejubelten die Bronzemedaille von Freitag, ließen aber auch den norwegischen Goldmedaillen-Gewinner hochleben.

Morgen greifen die deutschen Skiflieger nochmal an. Im Teamwettbewerb geht es ab um 16.00 Uhr gegen die starken Mannschaften aus Norwegen und Polen. Weiter kämpfen Österreich, Slowenien, Finnland, Schweiz und Russland um die Platzierungen.

am 20.01.2018

Stimmen nach dem Einzelwettkampf

Auf dem Weg zur Flowerceremony

Die Medaillengewinner freuen sich über drei erfolgreiche Wettbewerbe - Bundestrainer Schuster zeigt sich hochzufrieden und blickt zuversichtlich auf das Teamfliegen

Daniel Andre Tande (Norwegen, Skiflug Weltmeister 2018): „Das war ein absolut perfektes Wochenende, seit dem ersten Flug. Es geht fast automatisch. Ich hoffe, dass das Springen und Fliegen in den nächsten Tagen und Wochen so bleibt. Es ist schlecht zu beschreiben, was einem an Emotionen so durch den Körper strömt. Da brauchst du ein paar Minuten. Morgen können wir hoffentlich unseren Titel vom Kulm im Team verteidigen. Aber die Deutschen und die Polen werden uns einen harten Kampf liefern. Das wird ein starker Wettkampf.“

Kamil Stoch (Polen, Silbermedaille): „Ich bin sehr glücklich, denn jeder Platz auf dem Podest ist ein guter, vor allem, wenn man weiß, dass man einen guten Sprung gemacht hat. Aber Daniel war hier seit Donnerstag einfach unglaublich. Ich bin sehr glücklich und meinem Team sehr dankbar für die ganze Arbeit. Nach der Vierschanzentournee war ich ein wenig müde und am Kulm bin ich auch nicht besonders gut mit dem Profil der Schanze zurecht gekommen. Hier in Oberstdorf habe ich alles gegeben und das ist ganz einfach mein Geheimnis.“

Richard Freitag (Deutschland, Bronzemedaille): „Ich muss ganz ehrlich sagen, ich muss das jetzt erst einmal verarbeiten. Das war jetzt eine komische Situation da oben, wenn du hochfährst, dich auf den Sprung vorbereitest und dann wird abgebrochen und sie sagen, du hast eine Medaille. Dann sagst du okay, die nehme ich mal, Ich hab's noch nicht so drin, aber es ist unglaublich, wenn ich jetzt so ein bisschen darüber nachdenke, was jetzt mit den paar Flügen passiert ist.
Nachdem sich die Situation in der Saison so gestaltet hat, habe ich schon mit einer Medaille auch im Skifliegen geliebäugelt. Und dann kriegst du in Innsbruck so einen auf den Deckel. Hier in Oberstdorf lief es seit Mittwoch  gut. Das zeigt eigentlich auch, dass nicht der Moment der größte ist wo du die Medaille hast, sondern die ganze Arbeit vorher.
Den neuen Helm nutzte ich nicht, denn Darth Vader ist nicht so mein Stil. Mir war die Zeit zu kurz, mich drauf einzulassen.
Im Team morgen werden wir um eine Medaille kämpfen. Die Polen haben sich insgesamt gut sortiert, die Norweger sind unglaublich stark. Das wird ein heißes Rennen.“

Werner Schuster DSV-Bundestrainer: „Ich freue mich riesig für Richard. Er hat sich selber und auch uns überrascht. Er hat so viele Höhen und Tiefen erlebt und soll das jetzt erstmal genießen. Dieser dritte Platz ist extrem wertvoll, wenn man sich vorstellt, dass er quasi aus dem Bett heraus oder vom Massagetisch herunter wieder zurückgekommen ist.
Da es beim Sturz zu keinen strukturellen Verletzungen kam, hat er es mit physiotherapeutischen Behandlungen gut hingekriegt. Er hat immer sein Training gemacht und das Vertrauen in sich selber bewahrt, auch ohne zu springen gut zu sein. Die Qualität bei Richard Freitag stimmt einfach.
Im dritten Sprung hat er einen kleinen Fehler gemacht und ist trotzdem noch so topp gesprungen. Er hatte alle Trümpfe in der Hand gehabt für einen vierten Sprung, aber die Jury hat ja gar keine andere Entscheidung treffen können als abzubrechen.
Bis jetzt war es immer so, dass wir entweder im Einzel oder im Teamwettbewerb eine Medaille gewonnen haben. Jetzt wäre es mal an der Zeit, dass wir endlich mal in beiden Wettbewerben dabei sind. Ich habe noch keine Ahnung, wen und in welcher Reihenfolge wir aufstellen. Jetzt genießen wir erstmal die Siegerehrung."

am 20.01.2018

Weitere Stimmen nach dem Einzelwettkampf

Skiflug WM 3. Durchgang

Stefan Kraft, Peter Prevc und Andreas Wellinger sind begeistert von der genialen Atmosphäre an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Stefan Kraft (Österreich, 4. Platz): „Bei der WM ist ein vierter Platz immer ein bisschen bitter, aber ich bin trotzdem nicht ganz unzufrieden. Ich habe alles probiert, es waren gute Sprünge. Der erste Durchgang hat mir heute sehr gut getaugt. Weiter unten habe ich mich gewundert, warum der nicht über 220 Meter geht, denn er hat sich für mich recht gut angefühlt. Die anderen drei waren einfach besser.
In Bezug auf die Teamwertung morgen ist es natürlich ganz klar, dass wir ein kleines Wunder brauchen, um eine Medaille zu gewinnen. Aber wir geben nicht auf. Wir werden uns super vorbereiten, wir werden alles daran setzen.
Die Atmosphäre hier in Oberstdorf ist einfach genial mit den vielen Fans. Das Stadion hier in Oberstdorf ist einfach super, wenn der DJ seine Musik spielt macht jeder mit, das kriegen wir auch da oben mit - so stellt man sich eine Weltmeisterschaft vor."

Peter Prevc (Slowenien, 6. Platz): „Das ist nicht die erste Weltmeisterschaft, wo uns einige Flüge fehlen. Um ehrlich zu sein, war ich noch nie bei einer Flugweltmeisterschaft, bei der alle vier Sprünge für das finale Ergebnis gezählt haben. Es ist wirklich sehr schade, wenn wir nicht fliegen dürfen. Aber das ist eben das Wetter, und auch ich habe noch nicht den Knopf gefunden, mit dem man den Wind ausschaltet.
Ich mag diese großartige Atmosphäre hier an der Schanze. Es ist toll. Es gibt einem wirklich noch mehr das Gefühl, bei einer großartigen Veranstaltung und einem tollen Wettkampf zu sein. Ob du es willst oder nicht, aber mit einer Atmosphäre wie dieser konzentrierst du dich noch mehr auf deinen Wettkampf.
Für morgen freuen wir uns sehr auf den Team-Wettbewerb. Wir sind gespannt und hoffen auf gute Flüge."

Andreas Wellinger (Deutschland, 7. Platz): „Ich glaube, es wäre kaum möglich gewesen hier noch mehr runterzubringen. Mein dritter Flug heute war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Das Warten war nicht so gut. Wir hätten alle gerne noch einen Flug gemacht.
Die Atmosphäre ist einfach fantastisch. Es ist geil, wenn man da oben sitzt und einer fliegt, und man hört an der Reaktion der Fans, wie weit es war. Die Stimmung und Atmosphäre ist einfach der Wahnsinn, und ich hoffe das es morgen richtig laut wird, wenn wir mit vier starken Deutschen antreten. Ich versuche den Sprung von heute mitzunehmen und morgen darauf aufzubauen, um richtig ins Gefühl fürs Fliegen zu kommen.
Es macht so viel Spaß, da oben zu stehen, diese Kulisse zu sehen und dann hier rein zu fliegen! Da kann ich nur sagen: gut dass alle da sind, uns anfeuern und die Bilder in die Welt raus schicken."

am 20.01.2018

Backstage-Touren sind der Renner

Backstage Tour

Blicken Sie hinter die Kulissen der Skiflug WM 2018 und sehen die Top-Athleten in Aktion

Exklusive Backstage-Touren werden während der Skiflug WM für die Besucher angeboten. Für die Zuschauer eröffnet sich bei dem 45-minütigen Rundgang ein Blick hinter die Kulissen einer großen Sportveranstaltung. Sie gelangen in Bereiche, die sonst nur den Athleten, Medien und Funktionären offen stehen.

Koordiniert werden die Touren vom Sportwart Nordisch im Skiclub Oberstdorf, Michael Rydzek, der mehr als ein Dutzend ehrenamtlicher Guides auf die Strecke schickt. „Die Backstage-Touren sind ein absoluter Renner“, freut sich Rydzek, dass auf diese Weise die Kasse des Vereins zugunsten des sportlichen Nachwuchses aufgefüllt wird.

am 20.01.2018

Heute wird es richtig eng im Stadion

Skiflug WM Samstag

Helfer bereiten alles vor auf das große Finale im Einzelwettbewerb

Noch sind viele Helfer dabei, das große Finale im Einzelwettkampf der Skiflug-WM vorzubereiten. Mit Laubbläsern werden die Sitzplätze vom Schnee befreit, in den Verpflegungshütten für heiße Getränke gesorgt und das Tretkommando richtet den Auslauf her für den zweiten Wettkampftag, der um 15:00 mit dem Probedurchgang beginnt.

Um 12:00 Uhr ist Stadioneinlass, für die 25 000 Zuschauer die heute an das seit Wochen ausverkaufte Stadion strömen. Ab 16:00 Uhr wird sich entscheiden, ob Daniel Andre Tande als Führender der gestrigen zwei Wertungsflüge, seiner Favoritenrolle gerecht wird. Richard Freitag wird auf alle Fälle versuchen, sein Versprechen wahr zu machen, das der Devise folgt: „Ruhig weitermachen, genießen und alles geben, um ganz weit vorn zu landen.“

am 19.01.2018

Daniel Andre Tande im Rampenlicht

Daniel Andre Tande

Norweger fliegt am Tag eins der Weltmeisterschaft der Konkurrenz davon und verbessert den Schanzenrekord auf 238,5 Meter

Der Norweger Daniel Andre Tande zeigte sich am Tag eins der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf vor 11500 begeisterten Zuschauern als Mann mit starken Nerven. Der Norweger ließ sich von dem Rauf- und Runtergeschiebe des Absprungbalkens und den schwierigen Bedingungen nicht beeindrucken. Er setzte auf seinen Schanzenrekord (238,5 m) aus der Qualifikation zwei saubere Flüge obendrauf. Sein Lohn für Weiten von 212,0 und 227,0 Meter: ein beachtlicher Vorsprung von 10,9 Punkten auf die Verfolger für den zweiten Tag.

Auch Richard Freitag zeigte sich nach seinem Sturz in Innsbruck wieder voll auf dem Posten. Im ersten Sprung legte er 228,0 Meter hin, hatte allerdings auch bessere Windbedingungen als Tande. Im zweiten Versuch ließ er dann 225,0 Meter folgen, mit denen er 6,9 Punkte vor Kamil Stoch liegt. Der polnische Vierschanzentournee-Sieger war bei 230,0 und 219,0 Metern gelandet. Vierter wurde Stefan Kraft aus Österreich mit 412,3 Punkten für 218,0 und 208,5 Meter vor den Norwegern Robert Johansson und Andreas Stjernen.

Hinter Richard Freitag lieferte Andreas Wellinger die zweitbeste Leistung im deutschen Team ab. Mit 206,0 und 207,0 Metern liegt er derzeit auf Rang acht der Wertung. Markus Eisenbichler folgt auf Position zwölf, während Stephan Leyhe 19. ist.

Vom Pech verfolgt scheinen derzeit die Österreicher. Zwar hält sich Stefan Kraft gut auf dem vierten Rang. Michael Hayböck aber steigt nach seinem Sturz im ersten Durchgang der Skiflug-WM aus dem Wettbewerb aus. Zwar belegte der 26-Jährige trotz seines Sturzes Rang 28, doch zog er sich dabei eine Verletzung am linken Ellbogen zu. Hayböck war nach dem Aufsprung zu Fall gekommen und hatte damit für eine kurze Schrecksekunde in Oberstdorf gesorgt. Der Österreicher konnte aber sofort wieder aufstehen und selbständig aus dem Auslauf gehen.

am 19.01.2018

Stimmen nach zwei Wertungsdurchgängen

Andreas Wellinger und Richard Freitag

Athleten ziehen Zwischenbilanz zur Halbzeit der Skiflug WM und sind begeistert von der Stimmung an der Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf

Platz 2: Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue) „Das waren zwei schöne Sprünge. Es macht einfach Spaß hier. Fliegen ist nochmal was Besonderes, ein besonderer Kitzel. Bei dem leichten Schneefall und dem Superpublikum haben wir eine echt schöne Kulisse. Was die Weltmeisterschaft angeht, ist alles offen. Es ist wie bei der Tournee, vier Entscheidungen und wir sind erst bei der Hälfte.“

Platz 8: Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) „Das waren hier schöne Flüge, obwohl es nicht einfach war von den Bedingungen her. Vor allem Richard Freitag ist gut geflogen. Das ist ein geiles Gefühl, wenn man da oben steht und man hört die vielen Leute. Da brauchst du gar nichts sehen, du hörst sehr gut, wenn einer über zweihundert Meter geflogen ist. Da schreien sie da unten.“

Platz 12: Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf) „Natürlich bin ich nicht zufrieden, der erste war echt okay, beim zweiten habe ich ein Eck reingebracht. Insgesamt kann ich aber froh sein, weil ich auch hätte abschmieren und auf die Waffel fallen können. Man muss nicht jeden Tage zweihundert Meter springen.“

Platz 19: Stephan Leyhe (SC Willingen) „Der erste Sprung war durchgefahren, aber der zweite war okay. Mein Ziel ist, morgen die 200 Meter knacken und im Mannschaftswettbewerb dabei zu sein. Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land zu erleben, ist eine besondere ultraseltene Chance und darum umso cooler.“

Platz 4: Stefan Kraft (Österreich): „Der zweite Sprung war etwas besser. Ich fühle mich Stück für Stück wohler auf dieser Schanze. Kamil Stoch war besser als ich, das war ihn für eine starke Ansage. Aber mich irritiert das nicht. Ein paar Meter im Skifliegen sind eher unbedeutend. Die kannst du schnell aufholen, wenn du alles richtig machst. Ich hoffe, ich kann in einem der nächsten Sprünge eine Rakete starten. Es ist gut, dass mein Selbstvertrauen da ist."

am 19.01.2018

Tande mit Schanzenrekord in der Qualifikation

5PCBZQCW

Das fängt ja gut an: Ein Norweger fliegt in der Qualifikation der Skiflug Weltmeisterschaft zum Rekord im Flockenwirbel an der Heini-Klopfer-Schanze

Als Daniel Andre Tande zum Landeanflug ansetzt, geht ein Raunen durch die Zuschauertribünen. Nach 238,5 Metern hat der Norweger wieder Boden unter den Füßen und reißt jubelnd die Arme nach oben. Mit dieser Weite knackte Tande den bisherigen Rekord von Andreas Wellinger (238,0 Meter) aus dem Skiflug-Weltcup im letzten Februar.

Eine tolle Qualifikation mit vielen Flügen über 200 Metern erlebten die Zuschauer an diesem ersten Wettkampftag. Tande setzte sich mit seinem überragenden Flug an die Spitze, gefolgt vom Polen Kamil Stoch (232,0 m) und dem Teamkollegen  Andreas Stjernen (217,0 m).

Eine starke Leistung zeigte auch Richard Freitag (GER), der bei 219,5 Metern landete und sich somit an den 6. Platz setzte. Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe qualifizierten sich für den ersten Durchgang.

Daniel Andre Tande nach seinem Schanzenrekord: „Das ist einfach fantastisch. Der Flug war großartig. Ich habe direkt beim Absprung gemerkt, dass es ein weiter Flug wird. Ich wusste, ich muss nur einfach alle Muskeln in meinem Körper anspannen und soweit fliegen, wie ich kann. Das war einfach fantastisch. Die Landung war nicht zu heftig, aber grundsätzlich ist die Landung hier nicht sehr einfach und hat es in sich. Deswegen habe ich mich für eine sichere Landung entschieden. Ich denke sogar, dass wir hier noch weiter fliegen könnten. Ich hoffe, dass ich weitere solche Sprünge zeigen kann, auch in den nächsten Tagen. Ich werde einfach mein Bestes geben, und ich hoffe, das ich noch mehr solche Sprünge hier hinkriege.“

am 19.01.2018

Job in luftiger Höhe

Polizei im Einsatz

Ungewöhnlicher Einsatz der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei

Einen Job in luftiger Höhe hatte Benedikt Karl (Mitte) von der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei an der Skiflugschanze zu erledigen. Hoch hinauf auf den Flutlichtmast ging es, um eine der sieben temporär installierten Überwachungskameras der Polizei vom Schnee zu befreien.

„Der Einsatz hier ist eher ungewöhnlich“, meinte er kurz vorm Aufstieg. Mit seinem Kollegen Stefan Schmid (links) ist der Füssener im alpinen Gelände unterwegs, üblicherweise gelten seine Einsätze jedoch Skiunfällen oder Lawinenunglücken. Nach dem Klettereinsatz im Stadion ging es für die beiden Polizisten weiter. Kollege Robert Engstler wird den Job am morgigen Samstag übernehmen und informierte sich darum im Vorfeld über seine Aufgabe.

71 bis 80 von 809123456789