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am 10.06.2020

Das FIS-Council bestätigt den Wettbewerb der Skisprung-Damen von der Großschanze

Katharina Althaus beim Nordic Weekend

Wenn am 23. Februar 2021 der Startschuss für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf fällt, bedeutet dies auch ein Meilenstein für die Skisprung-Damen: Zum ersten Mal werden die Damen im Rahmen einer Weltmeisterschaft von der Großschanze springen.

Nachdem sich die Athletinnen, allen voran Maren Lundby (NOR), in der vergangenen Saison stark dafür eingesetzt haben, wurde der Wettbewerb Ende Mai vom FIS-Council bestätigt. Die Versammlung der ranghöchsten Vertreter des Internationalen Skiverbandes beschloss, das Springen von der Großschanze in das Wettkampf-Programm der Weltmeisterschaften aufzunehmen. Die Bestätigung des Kongresses des Internationalen Skiverbandes, der im Herbst stattfinden wird, steht noch aus. Das Organisationskomitee der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 hat den Wettbewerb der Damen von der Großschanze in der Wettkampf-Programm integriert: Der Wettkampf ist für den 03. März 2021 ab 16:00 Uhr geplant.
Florian Stern, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH ist darüber sehr erfreut: „Die Entscheidung des FIS-Councils, die Großschanze mit in das WM-Programm aufzunehmen, freut uns sehr. Die Damen werden zum ersten Mal eine Weltmeisterin auf der Großschanze küren – und das in Oberstdorf. Für uns aus Ausrichter der Weltmeisterschaft bedeutet dies natürlich eine große Ehre“. Auch Katharina Althaus kann es kaum erwarten: „Das wird sicherlich eine unvergessliche Weltmeisterschaft! Zum einen springen wir zum ersten Mal bei einer WM von der Großschanze und zum anderen ist die Stimmung bei einer Heim-WM eine ganz besondere. Darauf freue ich mich schon unglaublich! Das Leistungs-Niveau der Damen ist mittlerweile so hoch, dass die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze ist“.
Alle Infos zum Wettkampfprogramm und den Ticketangeboten sowie die Bestellmöglichkeiten finden Interessierte unter www.oberstdorf2021.com.

am 02.03.2020

Einzeltickets für Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf ab sofort erhältlich

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Sichern Sie sich noch heute Ihre Wunschtickets für die WM in Oberstdorf.

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein. Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.

Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Nachdem bereits seit 13. Dezember 2019 attraktive Ticketpakete im Vorverkauf erhältlich waren, folgen nun seit Montag, 02. März um 11.00 Uhr auch die begehrten Einzel- und Tagestickets.
Damit haben die Wintersportfans nun die Möglichkeit, Ihren WM-Aufenthalt nach Belieben zu gestalten und keine Entscheidung im Skisprung- oder Langlaufstadion zu verpassen.

Tickets sind direkt buchbar über die offizielle WM-Homepage unter www.oberstdorf2021.com.

am 25.02.2020

Die Uhr tickt – ab sofort zeigt eine Countdown-Uhr die verbleibende Zeit an

Einweihung Countdown-Uhr

Genau 365 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 wird die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz enthüllt.

An prominenter Stelle können nun Gäste und Einheimische sehen, wie lange es noch bis zur FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 dauert.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister von Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor, Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf sowie Richard Steindl, Business Developement Manager von Stora Enso Germany weihten die Countdown-Uhr feierlich ein. Am Bahnhofsplatz mitten in Oberstdorf zählt die Countdown-Uhr die Tage bis zur Eröffnung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Stora Enso als Presenting -Sponsor der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften unterstützt die Installation mit passenden Holzplatten. Der Uhrenhersteller Junghans präsentiert als Offizieller Timing Partner der WM die Countdown-Uhr, die künftig die verbleibende Zeit anzeigt. Oberstdorf setzt mit der Countdown-Uhr ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021.

Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS:
„Das Aufstellen der Countdown-Uhr ist ein wichtiger Meilenstein für jeden FIS Weltmeisterschaftsausrichter. Die Uhr ist ein wichtiges Symbol für die Organisatoren und die gesamte Gemeinde und ist dient als positive Erinnerung an die unvergesslichen Sportmomente und die fantastische Atmosphäre, die bereits am Horizont warten.”

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH: „Oberstdorf setzt mit der
Countdown-Uhr ein optisches Zeichen im Ort und nimmt Gäste und
Einheimische mit auf dem Weg zu einem weiteren Wintermärchen 2021.
Die Countdown-Uhr ist auch für uns als Deutscher Skiverband ein
wichtiges Signal nach außen. Denn Oberstdorf ist für uns der wichtigste
Bundesstützpunkt Ski nordisch. Derzeit leben und trainieren in Oberstdorf
ein Drittel aller Bundeskader Athleten. Der gesamte nordische Sport,
der Leistungs-, aber auch der Freizeit und Breitensport, der Ort und
die Region wird über mindestens zwei weitere Sportlergenerationen
hinweg von der Weltmeisterschaft profitieren und sich weiter als attraktiver Wintersportort etablieren.“

Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer: „Die Einweihung der Countdown-Uhr verdeutlicht den WM-Spirit im Ort. Die Vorfreude bei den Einheimischen und den Gästen wächst täglich und mit der sinkenden Anzahl an Tagen wird dies nun auch optisch verdeutlicht.“

Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf: „Für Oberstdorf ist die Austragung einer FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft natürlich etwas Besonderes und wir freuen uns sehr auf die Austragung der sportlichen Wettkämpfe. Die Investition in Sport und Tourismus wird
sich langfristig auszahlen, indem Oberstdorf als hochkarätiger Bundesstützpunkt im Sportbereich aber auch als attraktiver Wintersportort sich langfristig etablieren kann.“

Frank Jost, Tourismusdirektor Oberstdorf: „Die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sind für Oberstdorf touristisch gesehen, ein großer Gewinn. Wir können uns einem internationalen Publikum als Gastgeber mit Herz und einer perfekten Infrastruktur präsentieren.“

Dr. Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf: „Nach langer Bewerbungszeit, spannender und intensiver Vorbereitungszeit, freue ich mich jetzt mit unserem super Team in die finale Vorbereitung der letzten 365 Tage zu starten.“

Annica Bresky, President & CEO Stora Enso: “Wir freuen uns sehr, der HauptsPresenting Sponsor der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften zu sein. Das bietet uns die Möglichkeit, das Bewussßtsein für die Vorteile von erneuerbaren Produkten aus Holz zu schaffen. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee möchten wir die Weltmeisterschaften in allen Bereichen so nachhaltig wie möglich machen.”

Bildunterschrift (von links nach rechts):
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor
Oberstdorf, Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der
FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH,
Richard Steidl, Business Development Manager Stora Enso Germany
GmbH, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf,
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer und Florian Stern,
Geschäftsführer, weihen die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz in
Oberstdorf ein.

am 25.02.2020

Verena Veit holt Gold, Silber und Bronze

Vave (27)

Vom 21. bis 23.2. fanden in Oberstdorf die Deutschen Meisterschaften im Skilanglauf statt.

Zwölf Sportler des SC Oberstdorf gingen an den Start und setzten sich eindrucksvoll in Szene.

Am Freitag fiel am frühen Morgen der Startschuss für den Classic Sprint im DSV-Format auf der bestens präparierten WM-Loipe. Verena Veit setzte sich im Startfeld von insgesamt 32 Teilnehmerinnen der U18 weiblich in packenden Heats durch und sicherte sich auf der 1,2 km langen Strecke Gold. Team-Kollegin Germana Thannheimer folgte auf Platz 2. Auch Laura Gimmler bewies ihre exzellenten Sprintqualitäten und holte sich den Deutschen Meistertitel bei den Damen. Leo Paluka erarbeitete sich den beachtlichen 6. Platz bei der Jugend U18.

Disziplinwechsel dann am Samstag: auf der 7.5 km langen Loipe erlief sich Verena Veit in der freien Technik in einer denkbar knappen Entscheidung die Bronzemedaille, wobei nur 2,2 Sekunden zu Gold fehlten. Celine Mayer skatete auf der 10 km langen Loipe zu Bronze der Junioren Damen während Marius Bauer seine starke Form bestätigte und auf der 15km langen Strecke Silber bei den Junioren Herren holte. Katja Veit belegte in der U16 weiblich einen starken 6. Platz.

Mit Spannung erwartet wurde der Team-Sprint am Sonntag. Zunächst gingen die U16 weiblich auf die 1,1km Strecke und jedes Duo durchlief die Strecke 3mal. Als bestes Bayerisches Team kamen Lucia Heinze (SC Oberstdorf) und Lina Geistanger (SC Eisenerz) auf Platz 4 über die Ziellinie. Auf ihre Stärken vertrauen konnten bei den U18 weiblich erneut Verena Veit und Germana Thannheimer. Das Oberstdorfer Duo verpasste nur knapp im Zielsprint die Goldmedaille und freute sich am Ende über Silber hinter den Thüringern Helen Hoffmann und Lara Dellit.

Sofie Krehl und Laura Gimmler sicherten sich trotz Sturz die Silbermedaille und Marius Bauer sprintete mit Malte Anselment (Oberstaufen) auf Platz 3.

Kaum ausruhen können Germana Thannheimer, Coletta Rydzek und Celine Mayer. Sie gehen in der kommenden Woche bei der Jugend-Weltmisterschatf in Oberwiesenthal an den Start.

am 18.02.2020

Großer Zuschauerzuspruch beim Nordic Day 2020 im Langlaufstadion Ried

Nordic Day 2020

Umfangreiches Programm lässt Jung und Alt mit Spaß und Freude den Wintersport erkunden

Der Nordic Day am 16. Februar im Langlaufstadion Ried hat erneut zahlreiche Besucher ins Langlaufstadion Ried gelockt. Die Veranstaltung, die gemeinsam vom Allgäuer Anzeigeblatt, der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und dem Skiclub Oberstdorf organisiert wurde, hatte für alle Wintersportfreunde das richtige Programm dabei und das frühlingshafte Wetter sorgte ebenfalls für gute Stimmung.

Kostenloses Testmaterial von zahlreichen namhaften Skifirmen, Schnupperkurse in Skating- und Klassischer Technik, Tubing, Schneeschuhtouren und Laserbiathlon sorgten für Spaß und Unterhaltung. Die kleinen Langläufer konnten sich bei der ASV-Talentiade in einem Hindernisparcours mit zahlreichen Hindernissen austoben und ihre Fähigkeiten auf Ski verbessern. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und so musste kein Besucher hungrig nach Hause gehen.

am 04.02.2020

Die Generalproben in Oberstdorf sind geglückt

Katharina Althaus

Organisatoren, Zuschauer und Athleten ziehen ein positives Fazit der beiden Weltcup-Wochenenden

Knapp 400 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 fanden an den vergangenen beiden Wochenenden auf den künftigen WM-Sportstätten drei Weltcup-Veranstaltungen in der Nordischen Kombination, im Langlauf und im Frauen-Skispringen statt. Die Generalproben sind geglückt: Zuschauer, Sportler und Organisatoren äußern sich positiv zu den Veranstaltungstagen.

Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, blickt zufrieden zurück: „Die Erwartungen an eine Testveranstaltung wurden erfüllt. In Bezug auf die Zuschauerresonanz und die ersten Feedbacks von Sportlern und Betreuern sind wir sehr zufrieden und sehen das als gute Ausgangslage für Oberstdorf 2021 an.“ Alle drei Weltcups wurden genutzt, um an der Organisation für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft 2021 zu feilen. Gerade im Langlaufstadion Ried mit dem neuen Funktionsgebäude und dem veränderten Loipennetz war dieser Testlauf besonders wichtig. Auch die Sportler zeigten sich begeistert. Der Norweger Johannes Hoesflot Klaebo, der den Sprintwettbewerb gewonnen hatte, meinte beispielsweise: „Ich finde den umgebauten Kurs in Oberstdorf sehr schön. Am Anfang ist er ein bisschen flach, dann kommen die drei starken großen Anstiege. Danach folgen ein paar echt schwere Abfahrten, auch die lange Zielgerade ist cool.“ Der Norweger bezeichnet die neuen Loipen als „sehr anstrengend und hart, aber ich denke so sollte es auch sein.“
Auch Skispringerin Katharina Althaus, die bei den Heim-Wettkämpfen mit den Rängen 13 und 19 nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnten, schaut optimistisch nach vorn: „Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen.“

Die Anlagen am Schattenberg sind nach Meinung der WM-Botschafterin
„absolut WM-würdig“. Und die freiwilligen Helfer hätten bewiesen, dass
sie für die Sportler selbst bei schwierigsten Bedingungen eine
ordentliche Schanze präparieren können.
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender des Skiclubs Oberstdorf äußert sich
ebenfalls positiv: „Der Skiclub freut sich sehr über die beiden
erfolgreichen Wochenenden in beiden Stadien. Es hat sich gezeigt, dass
richtig geplant wurde und die Stadien sehr funktionell und optisch
gelungen sind. Die Strecken sind einer Weltmeisterschaft würdig. Der Stadionzuschauer im Langlaufstadion ist mehr am Rennen beteiligt und hat eine gute Sicht auf große Teile der Strecken. Die Spannung kurz vor dem Zieleinlauf ist durch die neue Routenwahl nochmals deutlich größer.
Die über 1.100 freiwilligen Helfer haben mit großem Engagement und Freundlichkeit
die Wettkämpfe vor überraschend vielen Zuschauern zum Erfolg gebracht. Zum Frauen-Skispringen waren insgesamt 5.200 Fans gekommen, das Nordic Weekend eine Woche davor verfolgten knapp 16.000 Besucher.

Fazit: Gelungene Test-Wettkämpfe auf Oberstdorfer Top-Niveau!

am 03.02.2020

Deutsche Meistertitel für Gimmler und Thannheimer

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Top Platzierungen für SCO-Läufer bei den Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Langlauf

Der WSV Isny war vergangenes Wochenende Ausrichter der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Rahmen des 5. DSV Jugendcups/Deutschlandpokals. Aufgrund des Schneemangels wurde die Rennen von Isny auf die anspruchsvollen WM-Loipen nach Oberstdorf ins Langlaufstadion Ried verlegt.
Auf dem Programm standen am Freitag ein Skating Sprint, am Samstag ein Distanzrennen in klassischer Technik (Damen 5 km / Herren 10 km) und zum Abschluss am Sonntag ein Massenstart über die lange Strecke von 7,5 km für die U16w und 10 km für U16m und die Damen ab U18. Die Männer ab der Jugend U18 mussten 15 km absolvieren.
Die vier Oberstdorfer Fehla der U16, Kim Fischer, Lucia Heinze, Fanny Thannheimer und Katja Veit belegten an allen drei Renntagen solide Plätze. Der Sprung auf´s Treppchen ging mit einem vierten und fünften Platz knapp daneben. Fanny vergab mit gleich zwei Stürzen an fast identischer Stelle am Ende der Abfahrt einen vorderen Platz im Klassik Rennen. Die Ergebnisse der vier:
Kim (15./4./8.), Lucia (12./18./10.), Fanny (8./9./11.), Katja (5./21./13.)
Germana Thannheimer und Verena Veit gingen in der U18 an den Start. Im Sprint profitierten beide im Finale vom Sturz der beiden Führenden auf der Zielgeraden und so gelang Verena als 3. ein Podestplatz, Germana wurde 4. In einem spannenden und knappen Klassikrennen kürte sich Germana als Siegerin zur Deutschen Meisterin in der Jugend und Vizemeisterin der Juniorinnen. Verena beendete das Rennen als 15. ab. Beim Langstreckenrennen schaffte Verena wiederum als 3. den Bronzerang und schloss somit ein für sie erfolgreiches Wochenende ab. Germana ging nicht an den Start.
Die Oberstdorfer Damen um Laura Gimmler, Sofie Krehl, Celine Mayer und Coletta Rydzek nahmen nur an den beiden Distanzrennen teil.
Laura siegte in beiden Rennen und ist somit zweifache Deutsche Meisterin!
Sofie wurde im Klassikrennen Vizemeisterin. Celine belegte die hervorragenden Plätze 4 und 3. Coletta wurde am Samstag 9.
Die Jungs vom SC Oberstdorf, Leo Paluka (U18m), Marius Bauer (U20m) und Thomas Spötzl (Herren) erreichten zum Teil sehr gute Ergebnisse.
Leo (12./23./31.), Marius (7./28./5.) und Thomas (6./-/5.).
Der 6. DSV Jugendcup/Deutschlandpokal findet am Faschingswochenende in Oberstdorf statt. Wieder Heimvorteil für unsere Athleten!

am 02.02.2020

Stimmen vom Sonntag

Chiara Hölzl (AUT)

Trotz starker Regenfälle loben die Skispringerinnen die Bedingungen in der Audi-Arena

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
„Ich bin wirklich super happy, es war am Ende so eng, und ich bin wirklich megaglücklich, dass ich wieder gewonnen habe. Ich wusste, dass ich es schaffen kann. Die Bedingungen waren schon o. k., Regen ist besser als Schnee. Die Oberstdorfer haben einen großartigen Job gemacht, es war alles sehr gut präpariert, dafür bin ich sehr dankbar.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die WM 2021, aber das sind auch wir Springerinnen. Wir haben dieses Wochenende wirklich sehr gute Sprünge und Leistungen gezeigt. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir bei der Weltmeisterschaft auch von der großen Schanze springen können.“

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
„Unsere Wettkämpfe sind ja nie einfach, aber heute muss ich auch im Anlauf ziemlich hart kämpfen. Mein letzter Sprung war der beste des ganzen Wochenendes. Zu schade, dass es der letzte war. Aber vielleicht bin ich damit jetzt bereit für nächstes Jahr – für die WM. Es lag nicht am Regen bei mir, es war einfach nur der Anlauf, der extrem wichtig ist.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die Weltmeisterschaft und wir hoffen, dass wir auf beiden Schanzen springen können. Abgesehen davon war hier alles sehr gut präpariert. Ich habe keine Zweifel, dass die Oberstdorfer für nächstes Jahr bereit sind.“

Marita Kramer (AUT, Platz 3):
„Ich bin sehr happy, es war nicht die einfachste Schanze für mich. Ich musste eine gute Anlaufposition finden, aber der letzte Sprung war wirklich gut. Ich habe in der Luft sofort gemerkt, dass es ein toller Sprung ist und habe ihn genossen.
Großartig, dass so viele Fans heute nach Oberstdorf gekommen sind, auch wenn das Wetter nicht so toll war.“

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 5):
„Ich bin mit dem Wochenende in Oberstdorf sehr zufrieden. Mein erster Sprung heute am Sonntag auf 123 Meter war klasse. Beim zweiten Sprung hatte ich mit der Anlaufverlängerung und der damit verbundenen Verzögerung leider etwas Pech. Die Konzentration geht dadurch leicht verloren. Die Spur war trotz Vorspringer ein bisschen schlechter und der Rückenwind doch recht stark. Sowas kommt eben vor. Alles in Allem war jedoch nach dem 8. Platz gestern, mit meinem heutigen 5. Platz eine Steigerung erkennbar. Die Bedingungen waren trotz des Regenwetters heute für alle fair. Auf die im nächsten Jahr in Oberstdorf stattfindende Weltmeisterschaft freue ich mich sehr. Dass die Damen hier auf der Normalschanze springen werden, stört mich persönlich nicht. Wenn es bei der WM 2021 einen zusätzlichen Wettkampf auf der Großschanze geben sollte, wäre das toll. Ich nehme es, wie es kommt."

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 19):
„Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen. Es war nicht das perfekte Wochenende von mir. Ich konnte nicht meine besten Sprünge zeigen. Da muss ich erst mal mit den Trainer klären, was da nicht gepasst hat.
Trotzdem war dieser Heim-Weltcup für mich mehr Lust als Last. Ich finde es immer schön, daheim zu springen. Ich mag die Schanze und es ist cool, wenn die ganze family und die Freunde unten stehen. Ich habe mir auch nicht mehr Druck gemacht als sonst. Ich hoffe, dass wir dann bei der WM ein nicht ganz so schlechtes Wetter haben. Die Helfer geben alles, leisten große Arbeit, ohne die würde es nicht gehen. Wir brauchen uns nicht vor den Jungs zu verstecken, können mit ein bisschen mehr Anlauf genauso weit springen. Die Mädels ganz vorne haben Wahnsinnssprünge gezeigt und man hat gesehen, dass Frauen-Skispringen auch spannend sein können.“

Luisa Görlich (WSC 08 Lauscha, Platz 24):
„Der Wind war nicht gut. Wenn er von der Seite kommt, hast du wenig Chancen. Ich habe versucht, das Beste draus zu machen. Oberstdorf macht immer Spaß. Hier ist man zu Hause und das ist einfach toll“.*

Bundestrainer Andreas Bauer:
„Wir sind dies Jahr extrem gebeutelt mit vier Verletzten. Wir haben eigentlich nur zwei, die vorn dabei sein können und wenn die nicht stechen, ist es eben schlecht. Mit Juliane Seyfarth bin ich heute ganz zufrieden. Mit den nötigen Quäntchen Glück hätte es heute mit dem Podest geklappt. Bei Katharina Althaus fehlt im Moment die Lockerheit. Aber wir arbeiten dran und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Die Jungen haben ihre Sache gut gemacht. Sie sind in diesem Jahr zum ersten Mal im Weltcup dabei, haben ein stabiles Niveau gesprungen und sollen sich weiter festigen.
Im Frühjahr kommt mit Ramona Straub die erste Verletzte zurück, und dann nach und nach Gianina Ernst, Anna Rupprecht und Carina Vogt. Dann wird es wieder einen Konkurrenzkampf geben und der belebt das Geschäft.
Fazit: Bis zur WM im nächsten Jahr gibt es viel zu tun."

am 02.02.2020

Chiara Hölzl siegt erneut

Siegerehrung Sonntag

Großer Jubel bei den Österreicherinnen, Juliane Seyfarth als beste DSV-Athletin auf dem fünften Rang

Mit 1,51 Meter ist sie die kleinste Weltcup-Starterin. In Oberstdorf war sie mit Abstand die größte: Nach ihrem Sieg gestern gewann Chiara Hölzl aus Österreich mit 287,6 Punkten vor 1800 Zuschauern auch den zweiten Weltcup auf der Großschanze in Oberstdorf. Ihr Vorsprung auf Olympiasiegerin Maren Lundby betrug nur 2,3 Punkte. Die Norwegerin landete mit 285,3 Punkten auf dem zweiten Platz und verlor damit auch das Gelbe Trikot der Weltcup-Führenden an Hölzl. Dritte wurde mit 269,8 Punkten überraschend die erst 18-jährige Marita Kramer (AUT), die im zweiten Durchgang mit 137 Metern den weitesten Satz gemacht hatte. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla), die nach dem ersten Durchgang mit einer Weite von 123 Metern den dritten Rang belegte und noch große Chancen auf einen Podestplatz hatte, wurde am Ende Fünfte (254,5 Punkte). Lokalmatadorin Katharina Althaus (SC Oberstdorf) konnte nach Rang zwei im Vorjahr diesmal den Heimvorteil nicht nutzen. Die 23-Jährige musste sich nach einem schwachen zweiten Sprung auf 109,5 Meter mit Rang 19 begnügen.
Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) kam auf Rang 22 und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) landete auf dem 24. Platz. Svenja Würth (SV Baiersbronn) und Agnes Reisch waren nicht in den zweiten Durchgang der besten 30 gekommen.

am 02.02.2020

Chiara Hölzl weiter in Topform

Chiara Hölzl (AUT)

Katharina Althaus bei der Qualif auf Rang 6

Auch am zweiten Wettkampftag der Skispringerinnen ist Chiara Hölzl in bestechender Form. Die Österreicherin, die bereits den gestrigen Wettbewerb auf der Großschanze gewann, führte die Qualifikation überlegen an. Ema Klinec (SLO) kam in der Quali auf Rang 2. Dritte wurde Marita Kramer (AUT). Katharina Althaus vom Skiclub Oberstdorf lag heute in der Qualifikation auf dem 6. Platz und war damit beste Deutsche.

Auch die anderen fünf DSV-Athletinnen qualifizierten sich für den Wettbewerb. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla) wurde Zwölfte und Svenja Würth (SV Baiersbronn) kam auf den 18. Platz.
Weitere Platzierung: Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) Platz 20, Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) Platz 24, Agnes Reisch (WSV Isny) Platz 30.

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