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am 23.08.2018

Watabe-Brüder nicht zu schlagen

Bester Deutscher war Olympiasieger Eric Frenzel

An Yoshito und Akito Watabe aus Japan kam beim Provisorischen Wertungsdurchgang (PCR) zum ersten Wettkampf des Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombinierer in Oberstdorf keiner vorbei. Die Brüder lagen mit Weiten von 133,0 Metern und 127,0 Metern an der Spitze. Yoshito gewann mit der Bestweite und 153,2 Punkten den Provisorischen Wertungsdurchgang. Er würde 24 Sekunden vor seinem älteren Bruder starten, wenn es morgen aufgrund der Wetterbedingungen keinen Sprungwettbewerb geben sollte. Dritter wurde Mario Seidl (AUT), der derzeit punktgleich mit Johannes Rydzek an der Spitze des Sommer Grand-Prix steht. 30 Sekunden trennen den letztjährigen Sieger von Oberstdorf von dem Spitzenplatz.
Bester Deutscher wurde mit einem 6. Rang der dreifache Olympiasieger Eric Frenzel (WSC Oberwiesenthal). Lokalmatador und Rekordweltmeister Johannes Rydzek verpasste mit seinem Sprung auf 116 Metern als Elfter im Klassement knapp die TopTen. Der Träger des Gelben Trikots müsste 1:40 Minuten auf den Spitzenplatz wettmachen, um morgen zu gewinnen. Terence Weber (SSV Geyer) landete auf Platz 9 und würde 1:26 Minuten nach Yoshito Watabe starten. Vinzenz Geiger ginge mit einem Rückstand von 1:48 Minuten vom Platz 14 aus ins Rennen. Eine tolle Leistung zeigte der 18-jährige Luis Lehnert (WSV Oberaudorf) mit einem Sprung auf 128,5 Meter, der ihm 124,0 Punkte brachte und ein Zeitminus von 1:57 Minuten. 120 Meter und 123,3 Punkte bedeuten für Manuel Faisst (SV Baiersbronn)) Platz 21 und 2:00 Minuten Rückstand. Gleich dahinter würde der vierte Team-Olympiasieger Fabian Riessle (SZ Breitnau) mit 2:06 Minuten Zeitverlust loslaufen. Ganz nah auf den Fersen wäre dem vierten Team-Olympia-Sieger die Nachwuchs-Kombinierer David Mach vom TSV Buchenberg (2:09 Minuten). Simon Hüttel (WSV 1922 Weissenstadt) könnte als 28. (Rückstand 2:23 Minuten) in den Laufwettbewerb gehen und David Welde (SC Sohland) müsste 3:36 Minuten warten, bis er auf den Rollerskiern auf den Ortskurs gehen dürfte. Julian Schmid vom SC Oberstdorf wurde leider disqualifiziert.
Morgen jedoch können die Karten auch auf der Schanze neu gemischt werden, denn für 18:00 Uhr ist der Probedurchgang auf der Großschanze angesagt. Eine Stunde später folgt der Wertungsdurchgang. Der Startschuss für das 10-KM-Skiroller-Rennen fällt um 20:45 Uhr .
Zuvor starten die Schüler um 9:00 auf der Jugendschanze HS-60, bevor es um 16:00 Uhr auf den Ortsrundkurs im Skiroller-Wettbewerb geht.

Ergebnis PCR Sommer Grand-Prix 2018
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Ergebnis PCR Sommer Grand-Prix 2018

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am 23.08.2018

Julian Schmid ist auf dem Sprung

Julian Schmid

Der Youngster aus Oberstdorf genießt die Atmosphäre bei den Heimrennen

Für zwei Oberstdorfer Kombinierer, die inzwischen ganz oben angekommen sind, war der Sommer Grand Prix eine der ersten Sprossen auf der Karriereleiter: Johannes Rydzek avancierte in diesem Sommer-Wettbewerb 2008 als gerade mal 16-Jähriger mit einem 6. Rang. Sieben Jahre später folgte Vinzenz Geiger seinem erfolgreichen Clubkameraden mit einem 8. Platz beim Rennen am Heimatort. Die beiden Top-Athleten vom SC Oberstdorf sind inzwischen Olympia-Sieger. Nun folgt erneut ein Nachwuchstalent der Spur der großen Vorbilder. Für Julian Schmid ist der Einsatz beim Sommer Grand Prix mit all den bekannten Stars wie Frenzel, Seidl , Watabe und Co noch Neuland. In Oberstdorf durfte er zwar schon im vergangenen Jahr die großartige Atmosphäre genießen.Für einen Start bei den weiteren Rennen dieser Wettkampfserie reichte es jedoch noch nicht.
In diesem Jahr werden die Karten neu gemischt: Der 18-Jährige Oberstdorfer startet nicht nur bei den zwei Heimwettkämpfen , sondern auch bereits zwei Tage zuvor in Villach /Kärnten. „Dass ich in Oberstdorf dabei bin, dafür hat mir Conny schon lang vorher grünes Licht gegeben“, berichtet Schmid über die Zusage des neuen Heimtrainers. Der Oberstdorfer Constantin Kreiselmeyer war selbst einst im deutschen Skisprung-Kader und zuletzt Trainer des Schweizer Kombinierers Tim Hug. Inzwischen ist der 32-Jährige zusammen mit Björn Kircheisen für den B-Kader im Deutschen Skiverband zuständig.
Die Startberechtigung für den Wettbewerb in Villach hat sich Schmid mit Fleiß im Training und auf Lehrgängen verdient. „Bei mir ist es die Vorbereitung einfach sehr gut gelaufen“, erzählt er. Hilfreich war dabei, dass die Doppelbelastung durch Schule und Leistungssport inzwischen weggefallen ist. „Die FOS hab ich erfolgreich hinter mir“, freut sich der 18-Järhige, der seit dem 1. August Sportsoldat in Sonthofen ist. Zehn Jahre ist es her, dass der damals Achtjährige sein Herz für die Nordische Kombination entdeckte. Da hatte Andi Bauer, damals noch Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, den talentierten Langläufer gefragt, ob er sich nicht vorstellen könne, das Laufen mit Skispringen zu verbinden. Etwas Neues auszuprobieren, war für den damals Achtjährigen sehr spannend. Bei Catrin und Ralf Schmid machte er die ersten Sprünge, Langlauf-Trainer Thade Thannheimer spornte den Buben weiter mit Gummibärchen zu Bestleistungen auf der Loipe an.
Gummibärchen zur Leistungssteigerung braucht er inzwischen nicht mehr. Für die neue Saison hat sich Schmid vorgenommen, vor allem an seiner Sprungtechnik weiter zu arbeiten und auf der Schanze beständige Leistungen abzurufen. „Beim Sommer Grand Prix will ich einfach konstante Sprünge zeigen“, plant Schmid, denn im Laufen sei er ohnehin gut dabei. „Mein größter Wunsch ist es natürlich, gute Punkte zu holen“, sagt er. Die Heimatmosphäre soll ihm dabei helfen. Wenn Freunde und Familie dabei sind, ihm fest die Daumen halten und zujubeln, dann genießt er den Auftritt im Sprungstadion und auf der Rennstrecke besonders. „Das macht mir absolut keinen Druck, sondern ich freue mich wahnsinnig über die total coole Unterstützung“, verrät er.

am 20.08.2018

Podium für Katharina Althaus in Tschechien

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Die japanische Skispringerin setzt sich in einem spannenden Wettkampf gegen Olympiasiegerin Maren Lundby durch. Die Oberstdorferin Katharina Althaus wird Dritte

Die Olympia-Zweite Katharina Althaus hat beim dritten Sommer-Grand-Prix der Skispringerinnen in Frenstat/Tschechien erstmals das Podest erreicht. Nach vierten Plätzen in Hinterzarten und Courchevel kam die 22-Jährige aus Oberstdorf auf Platz drei. Nachdem sie sich bereits im letzten Winter als einer der Besten der Welt etabliert hat, läuft es auch im Sommer sehr gut. "Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt auch im Sommer gute Sprünge zeigen kann und stark genug bin, um auf dem Podium zu stehen. Unser Team wird nicht nach Chaikovsky fahren und stattdessen trainieren. Dann wollen wir wieder in das Finale in Klingenthal ", sagte Althaus nach dem Wettbewerb.

Sara Takanashi gewann auch den zweiten Wettbewerb des FIS Grand Prix in Frenstat (CZE). Nach ihrem Sieg am Vortag war die Japanerin auch am zweiten Wettkampftag erneut unschlagbar. Für die 21-Jährige war dies bereits der 23. Sieg in einem Grand Prix. Yuki Ito (JPN) und Maren Lundby aus Norwegen folgten auf den Plätzen zwei und drei. 6,6 Punkte hinter Lundby, kam Juliane Seyfarth als beste Deutsche auf Platz vier, Katharina Althaus wurde Sechste. Gianina Ernst vom SC Oberstdorf scheiterte bereits in der Qualifikation.

am 20.08.2018 von Fidel Joas

Johannes Rydzek gewinnt ersten Sommer Grand-Prix in Oberwiesenthal

Sommer Grand-Prix Oberwiesenthal

Olympiasieger aus Oberstdorf siegt im Fotofinish vor dem Österreicher Mario Seidl und Eric Frenzel und wird im Team-Sprint mit Vereinskollege Vinzenz Geiger Dritter.

Glänzender Auftakt in die Sommer Grand-Prix Serie der Nordischen Kombination für den zweifachen Olympiasieger und Sportler des Jahres, Johannes Rydzek. Der 26-jährige Oberstdorfer siegte in der ersten Einzelentscheidung im Fotofinish mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Mario Seidl und seinem Teamkollegen und Lokalmatadoren Eric Frenzel.

Fast drei Jahre musste Johannes Rydzek auf einen Erfolg im Sommer Grand-Prix warten. Nun konnte er sich im Erzgebirge zum zwölften Mal in seiner Karriere über einen Sieg freuen. Er ist damit der unangefochtene Rekordsieger – Platz zwei belegt der nicht mehr aktive Österreicher Christoph Bieler mit 7 Erfolgen – genauso wie mit den vier Erfolgen in der Gesamtwertung der seit 1998 bestehenden Grand-Prix Serie. Mit einem hervorragenden Sprung auf 103 Meter belegte Rydzek Platz 5 nach dem Springen, nur 12 Sekunden hinter dem Führenden Österreicher Franz-Josef Rehrl. Eric Frenzel war Zweiter, 10 Sekunden vor Rydzek. Auf der 10 Kilometer Laufstrecke bildete sich schnell eine vierköpfige Spitzengruppe mit den beiden Österreichern Rehrl und Mario Seidl, vierter nach dem Springen, sowie Eric Frenzel und Johannes Rydzek.

Im letzten Drittel des Rennens setzen sich Rydzek und Seidl dann von ihren Teamkollegen ab und machten den Sieg unter sich aus. In einem spannenden Finish hatte schließlich Johannes Rydzek mit 0,3 Sekunden das bessere Ende auf seiner Seite. Hinter Mario Seidl belegte Eric Frenzel mit einem Rückstand von 24,0 Sekunden auf Rydzek Platz 3. Fabian Riessle lief noch von Platz 13 auf Rang fünf vor. Der zweite Oberstdorfer Starter und Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger kam auf den 9. Platz.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Wettkampf. Der Sprung war schon mega und im Laufen habe ich mich auch super gefühlt. Die Stimmung war wirklich wieder grandios in Oberwiesenthal und ich freue mich schon auf die weiteren Wettbewerbe, vor allem meine Heimrennen in Oberstdorf.“

Beim Team Sprint am Samstag belegte Johannes Rydzek mit Vinzenz Geiger, seinem Vereinskollegen vom Skiclub Oberstdorf, Platz drei. Rehrl und Seidl siegten hier vor Manuel Faißt (SV Baiersbronn) und Terence Weber (SSV Geyer). Der Sommer Grand-Prix wird im österreichischen Villach fortgesetzt. Am 24./25.08. werden die besten Nordischen Kombinierer dann in Oberstdorf um den Sieg kämpfen.

am 30.07.2018

Geiger sorgt für Jubel bei Stoch-Show in Hinterzarten

Geiger Karl

Karl Geiger bestätigt seine starke Frühform beim Weltcup in Hinterzarten mit Platz eins in der Qualifikation und Platz zwei beim Sommer Grand-Prix.

Vor 5.000 Zuschauern ist der polnische Gesamtweltcup-Sieger Kamil Stoch auch beim zweiten Einzelspringen des Sommers im Adler-Skistadion in Hinterzarten nicht zu bezwingen. Eine Woche nach dem Auftaktsieg in seiner polnischen Heimat Wisla gewann der 31-Jährige erneut mit Weiten von 110 und 106,5 Metern und erzielte insgesamt 271,1 Punkte. Er setzte sich damit klar gegen den Oberstdorfer Karl Geiger durch, der 104 und 99 Meter (256,3 P.) weit sprang und damit seine starke Frühform nach Platz sieben in Wisla (POL) und Platz eins in der Qualifikation eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Karl Geiger war vollends zufrieden – und freut sich nun auf eine kurze Wettkampfpause: „Ich bin froh, dass ich die gute Form von Wisla mit nach Hinterzarten bringen konnte. Wir werden die kommende Station in Einsiedeln auslassen und eine Woche Pause machen. Ich hoffe, danach in Courchevel wieder vorne mit dabei zu sein.“

Sara Takanashi feiert Auftaktsieg in Hinterzarten

Sara Takanashi hat an ihrer beeindruckenden Form über die vergangenen Monate nichts eingebüßt. Die Gesamtweltcup-Siegerin des vergangenen Winters ließ der Konkurrenz beim Auftakt des Sommer Grand-Prix in Hinterzarten keine Chance und sicherte sich mit Weiten von 105 und 103 Metern den überlegenen Sieg. Die 21-jährige Japanerin erzielte insgesamt 254,4 Punkte und setzte sich damit klar gegen Landsfrau Yuki Ito durch, die auf 105,5 und 99,5 Meter (234,8 P.) kam. Lokalmatadorin Ramona Straub vom SC Langenordnach belegte mit 93 und 95,5 Metern (214,7 P.) den dritten Platz. Nur hauchdünn verpasste Katharina Althaus mit Platz vier das Podium. Auch die Thüringerin Juliane Seyfarth, zur Halbzeit noch 15., schaffte es als Achte unter die Top Ten. Weitere Grand-Prix-Punkte sammelte außerdem Gianina Ernst (SC Oberstdorf) als 20.

Text: Skispringen.com

am 24.07.2018

Logo für Nordische Ski-WM 2021 offiziell vorgestellt

Logo-Präsentation NWM 2021

Das Geheimnis ist gelüftet: exakt 946 Tage vor dem Start der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf wurde jetzt das Logo präsentiert, mit der die Großveranstaltung „ihr Gesicht“ zeigt. Es baut auf dem Logo auf, das bereits seit der Skiflug-WM im Januar bekannt ist. Zum stilisierten Skispringer hat sich im O wie Oberstdorf nun ein Langlauf- Strichmännchen gesellt. Gehalten ist das Ganze in pastellfarbigen Rot- und Blautönen

Zur Präsentation waren in den Kurpark nicht nur rund 300 Zuschauer gekommen. Auch drei Olympiateilnehmer erwiesen sich als sympathische Botschafter für das Sportevent, das von 23.2. bis 7.3. 2021 in Oberstdorf stattfindet. Skispringerin Katharina Althaus sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger versicherten, dass sie sich schon jetzt riesig auf die Heim-WM freuen. Alle drei erinnerten sich noch mehr oder weniger deutlich an die Ski-WM von 2005, die sie im Kindergartenalter, in der Grundschule oder wie Rydzek als 13-Jähriger direkt vor der Haustüre miterlebt hatten. Doppelolympiasieger Rydzek fühlte sich damals vor allem von den Leistungen Ronny Ackermanns und Georg Späths inspiriert. „Vielleicht war das die Initialzündung für mich“, meinte er im Interview mit Jens Zimmermann. Auf die Heim-WM 2021 freue er sich riesig. „Die Anlagen, die vorhanden sind und die Bevölkerung, die dahinter steht, das ist ein Traum“, meinte er , dass eine solche Großveranstaltung nur im Miteinander funktionieren kann.

Katharina Althaus, damals als kleine Fahnenträgerin für den Skiclub im Einsatz, hätte 2005 noch keine Vorbilder ihrer Sportart entdecken können, denn Frauenskispringen gab es damals noch nicht. Für die Zukunft wünscht sich die Olympiamedaillengewinnerin, dass es in Oberstdorf, anders als zuvor bei der WM in Seefeld 2019, mit dem Teamwettbewerb einen weiteren Wettkampf für die Frauen gibt. Vinzenz Geiger staunte, wie schnell doch die Zeit vergeht. In einem guten halben Jahr finde die WM in Seefeld statt und dann dürfe man sich bereits auf Oberstdorf freuen. Eine Heim-WM sei zwar vom Druck her nicht ausschließlich „toll“. Umso mehr freue er sich aber, auf den vertrauten Sportanlagen starten zu dürfen.

Bürgermeister Laurent Mies berichtete von der riesigen Arbeit, die, hochprofessionell auf vielen Schultern verteilt, im Vorfeld der WM geleistet werde. Das große Ziel der Marktgemeinde sei die Nachhaltigkeit, für die Oberstdorf das beste Beispiel sei. Es gehe darum, die Anlagen für den Nachwuchs in Ordnung zu halten und Perspektiven für den Leistungssport zu liefern.

Landrat Anton Klotz wünscht sich das gleiche Feuer der Begeisterung wie bei der Ski-WM 2005, deren Strahlkraft weit über Oberstdorf und den Landkreis hinausging. Der Landkreis leiste neben der Unterstützung bei der Finanzierung (vier Millionen Euro) einen wesentlichen Beitrag durch den Ausbau der Straßen und des ÖPNV.

Dr. Franz Steinle vom Deutschen Skiverband sagte, dass die Nachhaltigkeit der Ski-WM 2005 über zwei Sportlergenerationen angehalten habe. „das Gleiche erwarte ich von der kommenden WM“, so der DSV-Präsident.

Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer ist sich sicher, dass die Nachwuchsgewinnung durch die WM einen Push erhält. „Das ist der Motor für den Skiclub , generiert neue Athleten und fördert den Zusammenhalt“, sagte Kruijer. Die Unterstützung durch den eigenen Verein sei groß. Aber bei der Austragung einer WM brauche man zudem Hilfe von auswärts, mehr sogar als die 1600 Helfer, die das letzte Mal dabei waren.

Text/Foto: Elke Wiartalla

am 24.07.2018

Nur Geiger stark

Geiger Karl

Kamil Stoch wird beim ersten Einzelspringen des Sommer-Grand-Prix in Wisla seiner Favoritenrolle gerecht und feiert einen souveränen Heimsieg. Aus der deutschen Mannschaft überzeugt nur Karl Geiger vom SC Oberstdorf.

Mit Sprüngen auf 132 und 126,5 Metern sicherte sich Kamil Stoch in Wisla den Sieg beim ersten Einzel-Wettbewerb im Rahmen des diesjährigen Sommer-Grand-Prix. Vor heimischem Publikum erzielte der 31-jährige Pole insgesamt 280,6 Punkte und setzte sich damit gegen seinen Teamkollegen Piotr Zyla (130,5 und 126,5 m; 273,6 P.) durch. Auf dem dritten Platz landete Halvor Egner Granerud aus Norwegen mit Weiten von 125,5 und 129 Metern (267 P.). Für die deutschen Skispringer gab es beim zweiten Wettkampf der Saison hingegen nicht viel zu holen. Einzig der Oberstdorfer Karl Geiger bestätigte seine gute Frühform mit Sprüngen auf 126,5 und 125,5 Meter und belegte damit hinter dem Japaner Junshiro Kobayashi (6.) den siebten Platz.

Bereits am Vortag setzte sich an der Adam Malysz Schanze von Wisla vor 10.000 begeisterten Zuschauern das Team der Skispringer aus Polen (Maciej Kot, Dawid Kubacki, Piotr Zyla und Kamil Stoch) im ersten Wettkampf des Sommers 2018 souverän vor den Teams aus Deutschland (Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger) und Norwegen durch. "Wir freuen uns über den zweiten Platz. Die Stimmung hier ist jedes Jahr super. Wir werden bis Einsiedeln in jedem Wettkampf dabei sein, danach werden wir sehen", sagte Karl Geiger nach dem Wettkampf. Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer wird in Hinterzarten fortgesetzt. Im Schwarzwald steht für die Herren der nächste Einzel-Wettbewerb auf dem Plan, zudem starten dann auch die Damen in ihre Sommer-Saison.

Text: skijumping.com/berkutschi.com

am 02.07.2018

Internationale Zollmeisterschaften starten in der Audi Arena

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Vom 05.07. bis 08.07.2018 findet die 1. Internationale Deutsche Zollmeisterschaft im Allgäu statt.

Neben rund 150 nationalen Sportlern werden auch internationale Gäste aus Belgien, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz bei Sommerwettbewerben am Start sein. In Sonthofen werden die bekannten Sportarten Fußball, Volleyball, Beachvolleyball, Geländelauf, Dreikampf (Kugelstoßen, Weitsprung und 100 m Lauf) und 1500 m sowie der Staffellauf über 4 × 100 m ausgetragen. Am Donnerstag, den 5. Juli 2018, geht es los. Um 16:30 Uhr finden sich alle Sportler und Betreuer zur Aufstellung ein, um dann um 16:50 Uhr in die Audi Arena Oberstdorf Allgäu einzumarschieren. Um 19:00 Uhr startet der Schanzentrail über 3300m und 300 Höhemmeter. Start und Ziel ist jeweils im Auslaufbereich der Skisprung Arena. Jeder Läufer absolviert jeweils zwei Runden über Schotter, Asphalt und die Stahltreppe der Zuschauertribüne mit wunderschönem Blick auf das Alpenpanorama. Die zuschauerfreundliche Strecke in und um die Audi Arena Oberstdorf macht den Schanzentrail für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis und insbesondere die Treppe über die Stehplatztribüne zum Schanzentisch mit 75 Höhenmetern stellt eine große Herausforderung für die Starter dar.

Die abschließende Meisterfeier wird wie bereits 2012 abermals in der Oybelehalle in Oberstdorf ausgerichtet. Unter dem Motto „o´zapft is“ wird es am Samstagabend, den 7. Juli 2018, zünftig zugehen. Neben bayerischer Musik, die von DJ Markus Schelle weiter angeheizt wird, gibt es u.a. auch einen Fassanstich.

am 15.05.2018

Johann Pichler aus Bischofshofen ist neuer Tournee-Präsident

Symbolische Adlerübergabe an den neuen Tournee-Präsidenten

62-jähriger tritt Nachfolge von Michael Maurer an

Historischer Wechsel: Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen ist neuer Präsident der Vierschanzentournee der Skispringer. Das gab das Organisationskomitee jetzt im Rahmen der Tournee-Frühjahrstagung in München bekannt. Mit dem 62-jährigen steht erstmals in der 66-jährigen Geschichte der Tournee ein Vertreter vom Skiclub Bischofshofen an der Spitze der bedeutendsten Wintersportserienveranstaltung der Welt. Pichler löst Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ab, der in den vergangenen drei Jahren Tourneepräsident war. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Garmisch-Partenkirchen nach Bischofshofen.

„Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich, dass ich der Erste aus Bischofshofen in diesem Amt sein darf“, erklärte Pichler, als er bei der symbolischen Amtsübergabe den goldenen Tournee-Adler, die Trophäe der Vierschanzentournee, von Michael Maurer in Empfang nahm. Pichler ist in der internationalen Ski-Szene bestens vernetzt und als Funktionär im Skispringen weltweit geschätzt. 21 Jahre lang war der heute 62-jährige als Sprungrichter und auch Technischer Delegierter des internationalen Ski-Verbandes FIS in über 120 Wettkämpfe involviert. 18 Jahre lang war er zuletzt Geschäftsführer des Skiclubs Bischofshofen und damit auch Leiter des Organisationskomitees beim Finale der Vierschanzentournee am Dreikönigstag. Seit zwei Jahren ist Pichler geschäftsführender Präsident beim Skiclub Bischofshofen, als Nachfolger von Hermann Schütter. Im Skiclub Bischofshofen ist Johann Pichler seit 38 Jahren aktiv und seit dieser Zeit engagiert er sich auch für die Tournee. „Ich habe damals als Schaufler im Auslauf angefangen“, erinnert sich Pichler schmunzelnd an die Anfänge seiner Karriere zurück.

„Mit dir habe ich wirklich einen würdigen Nachfolger. Ich übergebe das Amt in beste Hände“, erklärte der scheidende Tourneepräsident Michael Maurer im Rahmen der traditionellen Frühjahrstagung der Vierschanzentournee, zu der nicht nur die Vertreter der Verbände FIS, DSV und ÖSV, sondern auch die TV- und Vermarktungspartner, sowie die wichtigsten Tournee-Dienstleister erschienen waren, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Der Wechsel an der Spitze der Vierschanzentournee erfolgte turnusmäßig. Vor über 15 Jahren haben die Präsidenten der vier Partnervereine Skiclub Oberstdorf, Skiclub Garmisch-Partenkirchen, Sportclub Bergisel und Skiclub Bischofshofen beschlossen, dass der Vorsitz der Tournee meist im drei- bis maximal fünfjährigen Rhythmus und im Wechsel zwischen deutschen und österreichischen Partnern alternieren soll. Johann Pichler ist der siebte Präsident der Vierschanzentournee und der dritte Österreicher in diesem Amt. Die bisherigen Präsidenten waren Putzi Pepeunig (Innsbruck, 1952 bis 1986), Hans Ostler (Garmisch-Partenkirchen, 1986 bis 2003), Dietmar Hemerka (Innsbruck, 2003-2006), Claus-Peter Horle (Oberstdorf, 2006 bis 2010), Alfons Schranz (Innsbruck, 2010 bis 2015) und Michael Maurer (Garmisch-Partenkirchen, 2015 bis 2018).

Text und Bild: Ingo Jensen

am 23.04.2018

Großartige Aufholjagd beschert Platz 2 im Jugendcup

Jugendcup Saas-Fee

Der Pokal bleibt, wo er war. Zum siebten Mal hintereinander gewann die Mannschaft aus Courchevel den Jugendcup der Internationalen Skizentren im Alpenraum, der in diesem Jahr in Saas-Fee/Schweiz stattfand

Der Pokal bleibt, wo er war. Zum siebten Mal hintereinander gewann die Mannschaft aus Courchevel den Jugendcup der Internationalen Skizentren im Alpenraum, der in diesem Jahr in Saas-Fee/Schweiz stattfand. Doch den Oberstdorfern gelang am zweiten Renntag eine Aufholjagd, die es in den 53 Jahren dieses Wettbewerbes noch nie gegeben hat. Vom fünften und damit letzten Platz im Slalomwettbewerb nahmen die alpinen Renntalenten aus dem Allgäu im Riesenslalom das Herz in die Hand und holten sich mit Topergebnissen am Ende noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Entsprechend glücklich kehrte die Delegation mit 29 jungen Rennfahrern, acht Trainern und Betreuern und einer ganzen Reihe Eltern aus der Schweiz zurück nach Oberstdorf.

Beim 53. Internationalen Jugendcup in Saas-Fee traten zwei Tage lang die besten 150 Jungtalente zwischen zwölf und 16 Jahren aus Oberstdorf (Deutschland), Madesimo (Italien), Courchevel (Frankreich) und Schruns (Österreich) im Slalom und Riesenslalom gegeneinander an. Das Wetter wollte erst nicht so richtig mitspielen. Die Plattjenpiste in Saas-Fee war am Dienstagmorgen in dichten Schnee gehüllt, als die Nachwuchstalente aus den fünf Nationen im Slalom gegeneinander antraten. Für die Oberstdorfer endete der Wettbewerb trübe und enttäuschend. Der fünfzigprozentige Ausfall der deutschen Teilnehmer war auch durch die guten Ergebnisse von Marie-Therese Haller und Sophie König nicht wett zu machen. Die beiden Mädchen hatten sich im Jahrgang 2006/07 den zweiten und dritten Rang geholt. Punkte sammelten auch Fabienne Beck und Amelie Vogg als Sechste und Siebte. Bei den älteren Mädchen holte auch Paulina Agsteiner mit Rang 2 noch wichtige Punkte heraus. Ebenfalls einen zweiten Platz gab es für Fabian Endras (Jahrgang 2004). Auch Elina Lipp holte in der Altersklasse 2002/03 mit dem vierten Rang noch ein paar Kastanien aus dem Feuer. Insgesamt elf Ausfälle waren jedoch nicht auszubügeln, sodass am Ende nur der letzte Platz für die Oberstdorfer blieb.

Ganz anders zeigte sich der Folgetag. Nicht nur die Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Wolkendecke. Auch die Sieger im Riesenslalom hatten allen Grund zum Strahlen. Die Oberstdorfer holten sich in allen Jahrgängen insgesamt acht Podestplätze und reihenweise Ränge unter den Top Ten. Ganz stark waren hier die Mädchen der Jahrgänge 2006/07. Marie-Therese Haller, Amelie Vogg, Sophie König, Fabienne Beck und Rubina Amann belegten die Plätze 1 bis 5. Podestplätze gab es auch für Elina Lipp (3.) Max Geissler-Hauber (1.), Benno Brandis (1.) und Hannes Ammann (3). „Eine unglaublich starke Leistung in einer spannenden Aufholjagd, wie sie in all den Jahren im Jugendcup noch nie da gewesen ist“, freute sich der Sportwart Alpin vom Skiclub Oberstdorf, Cornel Becherer.

Die Gesamtwertung jedoch gewannen zum siebten Mal die Franzosen aus Courcehvel. Zum siebten Mal in Folge nahmen sie den Pokal nach Hause. 1. Courchevel ( FRA) 704 Punkte 2. Oberstdorf (GER) 585 Punkte 3. Schruns ( AUT) 534 Punkte 4. Madesimo (ITA) 520 Punkte 5. Saas-Fee (CH) 468 Punkte

Jugend-Cup Präsident Thomas Kretschmer freute sich beim festlichen Ausklang in Saas-Fee, die anderen vier Nationen zum 54. Jugend-Cup vom 1. bis 4. April 2019 nach Oberstdorf einzuladen. Denn im nächsten Jahr sind wieder die Allgäuer an der Reihe, die traditionelle Jugendskiveranstaltung, dann zum elften Mal seit 1969, auszutragen.

31 bis 40 von 808123456789