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am 25.01.2020

Stimmen der DSV-Herren nach dem Skiathlon

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Ewig lange Berge, gigantische Stimmung und ein cooler Weltcup-Einstand

Jonas Dobler (SC Traunstein, Platz 11):
"Es war wie erwartet sehr anspruchsvoll. Ewig lange Berge, der noch längere Burgstall-Anstieg und es war klar, dass das Rennen sich in der letzten Runde dort entscheidet. Es war gottseidank nicht nur für uns anstrengend, sondern auch für alle anderen. Das hat man auch am Schluss gemerkt, dass auch in der Spitzengruppe am Schluss die Läufer tendenziell eher langsamer geworden sind.
Es ist eines der besten Ergebnisse des Teams in diesem Jahr, eine gelungene Generalprobe für Oberstdorf 2021 und ist die Richtung in die es gehen soll. Oberstdorf ist auf jeden Fall WM-tauglich!"

Andreas Katz (SV Baiersbronn, Platz 12):
"Wir haben noch ein Jahr harte Arbeit vor uns, es ist noch nicht alles perfekt, aber wir bleiben dran und arbeiten hart."

Florian Notz (SZ Römerstein, Platz 14):
"Es ist sehr gut gelaufen und war meine Saisonbestleistung. Wir hatten wirklich gute Ski, und man sieht auch, dass wir als Team in der ersten Gruppe mitlaufen können. Die Stimmung in Oberstdorf war gigantisch und es war echt cool, einen kleinen Heimvorteil zu haben.
Die Strecken sind sehr hart, aber anscheinend liegt uns das. Das Stadion ist sehr gelungen und das Funktionsgebäude macht optisch richtig etwas her. Als Deutscher ist man wirklich stolz, dass wir eine solche Arena haben."

Friedrich Moch (WSV Isny, Platz 31):
"Im klassischen Teil ging es mir wirklich richtig gut. Nach dem Wechsel war die erste Runde Skating ziemlich zäh, aber ab der zweiten Runde war es wieder ganz in Ordnung. Es war ein harter Kampf, vor allem das letzte Mal den Burgstall hoch, da hat alles weh getan. Die Bedingungen waren richtig gut und es hat Spaß gemacht, obwohl es hart war. Man ist an jeder Stelle gefordert und muss auch in den Abfahrten sehr viel arbeiten.
Vor diesem Publikum zu laufen, hat riesig Spaß gemacht und war ein richtig cooler Weltcup-Einstand."

am 25.01.2020

Souveräner Sieg für Johaug

Therese Johaug

Erster Platz im Skiathlon-Rennen über 15 km geht nach Norwegen

Einen souveränen Sieg lief Therese Johaug beim Skiathlon-Rennen über 15 Kilometer auf der neuen Strecke im Langlaufstadion im Ried ein. Die Norwegerin hatte gegenüber ihrer Team-Kollegin Ingvild Flugstad Oestberg bei der Generalprobe zur Nordischen Ski-WM im nächsten Jahr einen Vorsprung von 15,5 Sekunden. Flugstad-Oestberg lief in einer Dreier-Verfolgergruppe mit Teresa Stadlober (Aut) und Ebba Andersson (SWE) und konnte sich im Zielsprint hauchdünn gegen die Konkurrentinnen durchsetzen.

am 25.01.2020

Stimmen nach dem Skiathlon der Damen

Skiathlon Ladies Siegerehrung

Siegerin Therese Johaug ist beeindruckt und freut sich auf die Weltmeisterschaft in Oberstdorf

Therese Johaug (NOR, Platz 1):
"Ich bin sehr glücklich, heute auf den ersten Platz gelaufen zu sein. Ich bin froh, hier mitlaufen zu können und die Strecke für die nächste Weltmeisterschaft kennen zu lernen. Für mich war es heute ein sehr guter Tag, aber es war auch wirklich sehr hart. Vor allem im klassischen Teil habe ich versucht, mein eigenes Rennen zu laufen und mich auf mich zu konzentrieren.
Für die kommenden Weltmeisterschaft ist es gut zu wissen, wie sich die Strecken anfühlen. Ich weiß jetzt auch, dass es nächstes Jahr möglich ist, nach vorne zu fahren, alleine zu laufen und einen Vorsprung vor dem Rest der Gruppe zu halten. Ich bin sehr glücklich über das heutige Rennen."

Ingvild Flugstad Oestberg (NOR, Platz 2):
"Dieses Rennen ist für mich sehr wichtig, da ich die ganze Zeit schon ums Podium kämpfen wollte. Natürlich ist es auch wichtig, die neuen Teile der Strecke kennen zu lernen, um das Training im nächsten Sommer anpassen zu können.
Mir liegt der neue Kurs sehr gut, er hat einfache, aber auch sehr steile Teile und dazu die Kurven. Der Kurs ist eine große technische und konditionelle Herausforderung."

Teresa Stadlober (AUT, Platz 3):
"Die neue Strecke ist wirklich gut, ziemlich hart, aber sie liegt mir. Bei solchen Rennen kann ich dann auch gut mithalten. Es sind alles super Athleten, die Dichte bei den Damen ist gerade vorne sehr eng. Da muss man hart arbeiten und das macht Lust auf mehr.
Ich hoffe natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder gut dabei bin. Mir liegen die Strecken hier, ich fühle mich wohl und kämpfe hier sehr gerne."

Sofie Krehl (SC Oberstdorf, Platz 18):
"Mir ging es heute ziemlich gut. Gerade der Skating-Teil nach dem Start lief wirklich gut und fiel mir auch nicht schwer. Beim Skiathlon bin ich in der dritten, vierten Runde so richtig drin und es läuft dann besser. Mich als Sprinterin lächelt der Skiathlon schon immer an, gerade weil ich hier bisher gute Ergebnisse erzielt habe. Im Fokus steht aber weiterhin der Sprint.“

Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, Platz 20):
"Im Klassischen bin ich unerwartet gut ins Rennen gestartet, was ich jetzt überhaupt nicht erwartet hätte. Beim Skaten, was eigentlich mein besserer Part ist, war es sehr hart. Ich tue mich einfach noch schwer, da spritzig hoch zu laufen.
Die Strecke hat sich deutlich verändert, vor allem der lange Anstieg. Der ist für mich als große und schwere Athletin sehr anstrengend.
Auch der Bereich Spairube ist nicht meins. Er ist sehr steil und man kann im Klassischen gerade noch hochkommen. Die Frage ist nur, ob das dann wirklich schneller ist. Sonst gefällt mir die Strecke sehr gut und sie ist definitiv WM-würdig."

Pia Fink (SV Bremelau, Platz 29):
„Meine Vor-WM hat sich ganz schön anstrengend angefühlt. Ich habe mir heute ein bisschen mehr vorgenommen, aber es geht mir heute nicht so gut. Der Ski war gut präpariert. Ich habe versucht am Anfang Kräfte zu sparen, um dann im Skating-Teil noch Plätze gut zu machen. Das hat aber leider nicht so gut funktioniert. Oberstdorf ist für mich meine zweite Heimat, da ich hier schon seit vier Jahren lebe.Die WM nächstes Jahr wird cool werden, mit tollem Wetter und super Zuschauern.“

Antonia Fräbel ( WSV Asbach, Platz 37):
„Ich bin nicht unzufrieden, habe heute auf den klassischen Teil gesetzt. Ich hatte aber heute einige Probleme und bin sehr zufrieden, heuer das erste Mal nicht komplett „blau“ gegangen zu sein. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch ein paar Positionen gut machen. Der klassische Teil heute war sehr, sehr hart. Ich habe bewusst auf meinen Stil geachtet. Vielleicht war das auch ein bisschen zu viel. Ich konnte gut bergauf laufen, musste aber heute in den Geraden mehr investieren. Es war durch die Zuschauer gute Stimmung auf der Strecke und es macht sehr viel Spaß hier zu laufen.Oberstdorf ist für mich der Traum für meine erste WM.“

am 25.01.2020

Deutsches Kombinierer-Team geht als Vierte in die Loipe

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Die Norweger springen derzeit in einer eigenen Liga

Die Kombinierer gehören eindeutig zu den Frühsportlern. Kurz nach Sonnenaufgang herrschte an der Schattenbergschanze schon eifrige Betriebsamkeit. Um 8 Uhr war der erste Probesprung angesagt, um 9 Uhr wurde es dann ernst beim Team-Wettbewerb. Aber so ganz wach war die deutsche Mannschaft offenbar noch nicht. Während die überragenden Norweger vor 2150 Zuschauern einer nach dem anderen überragende Leistungen ablieferten, ließen die Oberstdorfer Vinzenz Geiger (113,5 m) und Johannes Rydzek (113,5 m) im Auslauf ihrer Heimschanze nach ihren Sprüngen die Köpfe hängen. Fabian Rießle (SZ Breitnau) und Manuel Faißt (SV Baiersbronn) mussten die Kastanien aus dem Feuer holen. Mit ihren Sprüngen auf 131,5 bzw.135,0 Meter hielten sie den Abstand auf Norwegen, Österreich und Japan für den Langlauf, der um 13.55 Uhr startet, im Rahmen.
Vinzenz Geiger zeigte sich schwer enttäuscht nach dem Springen. „Der Unterschied zu den anderen ist mir egal. Nicht egal ist mir aber, dass ich nicht den Sprung gemacht habe, den ich mir vorgenommen habe. Das war einfach ein Scheißsprung und ich hoffe, dass die anderen es besser machen“.
Auch Johannes Rydzek kommentierte seine Leistung: „Auch wenn die Weite nicht ganz so optimal war, war der Sprung für mich ganz okay. An dem Punkt, wo ich arbeiten wollte, habe ich nochmal gearbeitet. Aus der Luke und bei dem Rückenwind ist es dann aber extrem schwierig“.
Fabian Rießle wunderte sich über die gemessene Weite seines Sprunges.„Ich dachte, der wäre weiter gegangen. Aber mit 131,5 Metern bin ich zufrieden. Man weiß, dass wir uns den ganzen Winter schon schwer getan haben auf der Schanze. Wir sind momentan nicht so im Flow und die ersten beiden haben es auch nicht so ganz getroffen. Die Norweger sind jetzt schon ziemlich weit weg. Wir müssen uns eben auf Platz 2 orientieren und das wir da noch eingreifen können.“
Die Abstände vor dem 4 × 5 km-Langlauf auf Norwegen sind 1:27 Minuten für Österreich, 1:33 Minuten für Japan und 1:46 Minuten für das deutsche Team.

am 24.01.2020

Manuel Faißt ist bester Deutscher

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Vor 850 Zuschauern starten deutsche Athleten mit Luft nach oben ins Nordic Weekend

Vor 850 Zuschauern eröffneten die Kombinierer mit dem provisorischen Sprungwettkamp das Nordic Weekend von Oberstdorf. Elf deutsche Athleten nahmen am Wettkampf in der Audi Arena teil. Während sich der Norweger Jarl Magnus Riiber weiter in bestechend guter Sprungform zeigte, landeten die Konkurrenten aus Deutschland auf hinteren Plätzen. Einzig Manuel Faißt (SV Baiersbronn) hielt mit einem vierten Rang und einem Rückstand von 0:31 Minuten die DSV-Fahne hoch. Vinzenz Geiger, Zweiter in der Weltcup-Gesamtwertung, erreichte an seiner Heimschanze nur den 35. Platz. Er müsste einen Rückstand von 3:06 Minuten auf den führenden Riiber gut machen, falls am Sonntag kein regulärer Wettkampf-Sprung möglich wäre.
Elfter wurde Terence Weber (SSV Geyer) mit einem Rückstand von 1:18 Minuten, gefolgt von Fabian Rießle (SZ Breitnau, 1:19 Minuten). Der junge Oberstdorfer Julian Schmid kam mit einem Rückstand von 2:00 Minuten auf Rang 23. Clubkollege Johannes Rydzek wurde mit einem Zeitzuschlag von 2:20 Minuten 25., direkt gefolgt von Martin Hahn aus Klingenthal. Routinier Eric Frenzel winkte schon bei der Landung nach einem missratenen Sprung ab. Mit seinem zu kurzen Sprung reichte es lediglich für Rang 37. David Mach (TSV Buchenberg) kam auf Rang 44, Jakob Lange wurde nur 54. und würde sich damit nicht für den Wettkampf am Sonntag qualifizieren. Der vierte Oberstdorfer Wendelin Thannheimer wurde wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert.

am 24.01.2020

Thannheimer feiert Debüt beim Heimweltcup

Wendelin Thannheimer

Elf deutsche Athleten sind für den Weltcup der Nordischen Kombination in Oberstdorf nominiert

Ein Quartett vom Skiclub Oberstdorf freut sich auf den Wettkampf vor der Haustür. Zwei von ihnen gehören seit langen zum Kreis der Favoriten: der vierfache Weltmeister Johannes Rydzek und der derzeit beste deutsche Kombinierer Vinzenz Geiger. Auch Julian Schmid ist inzwischen regelmäßig im Weltcup gesetzt. Der vierte im Bunde ist Wendelin Thannheimer. Der 20-Jährige freut sich über diesen ersten Start in der Heimat.

Sein Debüt im Weltcup hat er allerdings schon hinter sich. Bei den Rennen in Lahti und Klingenthal durfte er im vergangenen Jahr dabei sein. In den Einzelwettbewerben reichte es dort aber nicht für einen Platz unter den besten 30. Im Team-Wettbewerb sprang in Lahti der 14. Platz heraus.
Die Startberechtigung für Oberstdorf erkämpfte er sich durch seine Platzierung beim Continental-Cup in Klingenthal, wo er am vergangenen Wochenende auf den 16. Platz kam.

„Ich freu mich sehr über diese Chance, hier in Oberstdorf dabei sein zu dürfen“, meinte Thannheimer nach dem Probesprung am Freitag, der ihn auf 115 Meter brachte. Da darf er bei den Wettkämpfen am Samstag und Sonntag noch eine Schippe drauf legen, um sein Ziel, Weltcup-Punkte zu holen, umzusetzen.

Nominierte DSV-Athleten:
Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Fabian Riessle, Eric Frenzel, Terence Weber, Julian Schmid, Manuel Faisst, Jakob Lange, David Mach, Wendelin Tannheimer, Martin Hahn

am 13.01.2020

Ein Riesenwochenende für Oberstdorfer Athleten

Vinzi

Die Geigers sind derzeit absolute Spitze

Ein Wochenende, an dem die Oberstdorfer Wintersportler für Schlag auf Schlag neue Schlagzeilen sorgten, liegt hinter uns. Karl Geiger sprang in Val di Fiemme auf der Normalschanze nicht nur zweimal aufs Siegerpodest. Die derzeitige Nummer 1 der deutschen Skispringer holte sich zudem erstmals in der Karriere das Gelbe Trikot des Weltcup-Führenden und über eines herrschte anschließend m deutschen Springerlager Einikeit: „Steht dir gut“, bestätigten die Teamkollegen dem Oberstdorfer schulterklopfend.

Val di Fiemme gefiel auch dem zweiten Geiger gut. Kombinierer Vinzenz Geiger ließ sich in drei Wettkämpfen gleich drei Medaillen umhängen. Zweimal Rang 2 (einmal im Team mit Fabian Riessle) und ein Sieg in einem beherzten Rennen, in dem er den derzeit überlegenen Jarl Magnus Riiber einfing, kommentierte der Oberstdorfer augenzwinkernd mit „I bi zfriede“. Johannes Ryddzek rangierte mit den Plätzen 5, 10. und 8. (im Team mit Eric Frenzel) ebenfalls unter den Top-Ten. Für Julian Schmid, der nur in einem Rennen startete, reichte es für den Rang 30.

Zweimal Geiger, aber auch zweimal Rydzek. Der jüngste Spross der Familie Rydzek, Coletta, sammelte an diesem Wochenende mit ihrem 15. Platz im Sprint-Rennen von Dresden ihre ersten Weltcup-Punkte. Sofie Krehl kam mit einem 28. Platz ins Ziel und war mit dem 8. Rang im Team-Sprint ebenfalls sehr zufrieden.

Für Katharina Althaus lief es in Sapporo noch nicht wie gewohnt. Sie sprang bei dem Sieg von Eva Pinkelnig (Aut) als beste Deutsche auf den 12. Platz.

am 06.01.2020

Karl Geiger wird Tournee-Dritter

Karl Geiger

Finale - spannend wie ein Krimi

Das war eine Vierschanzentournee wie ein mehrteiliger Krimi. Vier Favoriten für den Gesamtsieg hatten sich nach den Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck herauskristallisiert: Vorjahressieger Kobayashi, Kubacki und Karl Geiger, die allesamt schon beim Auftaktspringen auf dem Podest standen. Und nach seinen Überraschungssiegen beim Neujahrsspringen und am Bergisel der junge Norweger Marius Lindvik, den vor der Tournee niemand auf der Rechnung hatte.
Am Ende stand nach seinem Sieg in Bischofshofen der Pole Dawid Kubacki deutlich auch als Gesamtgewinner fest.
Karl Geiger war nach dem 2. Platz in der Tageswertung und dem dritten Platz in der Tourneewertung wieder mit dem Ausreisser von Innsbruck versöhnt. Der erste Sprung am Bergisel hatte ihm letzlich die Chance auf dem Geamtsieg vermasselt.

Kubacki erzielte in Bischofshofen insgesamt 300,9 Punkte und setzte sich gegen Geiger durch, der auf 140 und 136 Meter (291 P.) kam. Dritter wurde Marius Lindvik mit 139 und 137 Metern (289,4 P.).

„Es war auf jeden Fall die schönste Tournee, so gut war ich noch nie. Vor allem das Springen daheim in Oberstdorf war ein ganz besonderer Moment, das werde ich nie vergessen“, zog Karl Geiger nach dem finalen Wettkampf.

Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi ist es beim Finale nicht mehr gelungen, im Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen. Er wurde am Ende undankbarer Vierter.

am 29.12.2019

Packendes Finale in Oberstdorf

Karl Geiger

Kobayashi gewinnt das Auftaktspringen vor Lokalmatador Karl Geiger

Endlich hat er es geschafft: Karl Geiger hat mit einem 2. Platz beim Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee allen gezeigt, dass er auch auf seiner Heimschanze aufs Podium springen kann. Welch eine Begeisterung bei den 25.500 Zuschauern, die das atemberaubende Duell zwischen dem Oberstdorfer und dem Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi verfolgten. Am Ende hatte der Japaner mit 305,1 Punkten gegenüber dem deutschen Konkurrenten (295,9 P) die Nase vorn. Aber die Zuschauer feierten „ihren Karle“ wie den Sieger. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (294,7 P). Den undankbaren vierten Platz nahm der Sieger der Qualifikation, Stefan Kraft (291,2 P) aus Österreich, ein.

Es war ein wirklich atemberaubender Wettkampf, bei dem sich die deutschen Athleten in Topform präsentierten. Insgesamt waren sieben der neun DSV-Springer in den Final-Wettkampf gekommen. Nicht nur Karl Geiger zeigte sich in der stabilen Form, die ihn schon die gesamte Saison auszeichnet. Auch Markus Eisenbichler hatte sich im ersten Durchgang mit einem 5. Rang wieder zurückgemeldet in die Riege der Besten, in die der Weltmeister von Seefeld gehört. Am Ende sprang ein elfter Platz für den Oberbayern heraus. Pius Paschke zeigte als Zwölfter eine hervorragende Leistung und der junge Constantin Schmid kam als 18. ebenso noch unter die Top-Twenty wie Stephan Leyhe. Für den Hessen war jedoch der 19. Platz nach seinem 3. Platz in der Quali am Vortag ein bisschen enttäuschend.

Auch die Debütanten Luca Roth (26.) und Moritz Baer (29.) sammelten noch Weltcup-Punkte. Philipp Raimund, der wie Karl Geiger für den Skiclub Oberstdorf startet, konnte sich leider nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Ebenfalls ausgeschieden war Martin Hamann.
Der Großteil der Zuschauer war zur Siegerehrung im Stadion geblieben, um den Lokalmatador gebührend zu feiern. Die jüngere Schwester Lucia durfte ihrem erleichterten und überglücklichen Bruder, der sich so sehr über seine Sprünge auf 135m und 134 m gefreut hatte, den Pokal für den 2. Platz überreichen.

Das deutsche Team wird nun mit den Topspringern und der nationalen Gruppe weiterziehen nach Garmisch-Partenkirchen, wo das traditionelle Neujahrskispringen ansteht. Richard Freitag, der in der Quali von Oberstdorf gescheitert war, steigt aus der Tournee aus.

am 29.12.2019

Christina Ackermann in Lienz auf Rang 5

Geiger

Oberstdorferin erzielt erneut ein gutes Slalomergebnis

Erneut wartet Christina Ackermann mit einem guten Slalom - Ergebnis im Weltcup auf. Im österreichischen Lienz erreichte die Oberstdorferin einen hervorragenden 5. Platz. Den Sieg holte sich einmal mehr Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin lag am Ende souverän vor Petra Vlhova (SVK) und die Michelle Gisin (SUI).
Mit dem 5. Rang im dritten Slalom des Winters 2019/20 ist 29-Jährige ohne die leidigen Knieprobleme der vergangenen Jahre so erfolgreich wie nie in einen Weltcup-Winter gestartet. Entsprechend zuversichtlich gab sie sich auch bei der Sportlerehrung, die der SCO für seine erfolgreichen Wintersportler kurz vor Weihnachten vorgenommen hatte.
War es im finnischen Levi noch der 16. Platz, reichte es in Killington (USA) mit Platz 4 nur knapp nicht fürs Podest.Im Parallelslalom von St. Moritz kam sie auf Rang 13.
Auch die zweiten SCO-Athletin, Jessica Hilzinger, holte mit einem Rang 21 noch Weltcup-Punkte.

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