News
91 bis 100 von 81767891011121314
am 18.01.2018

Stimmen aus der Pressekonferenz

Peter Prevc

Nach Absage der Qualifikation berichten Athleten und Funktionäre über den ersten WM-Tag und ihre Hoffnungen für die kommenden Wettkämpfe

Peter Prevc (Slowenien):
„Ich bin relativ relaxed, fokussiere mich auf die jeweiligen Sprünge. Am Ende sehen wir, was der Computer sagt. Heute hatte ich einen Fehler im Anlauf, der Radius hat mich dann doch runtergedrückt. Ich denke nicht an die Ergebnisse im Einzel oder im Team, immer erst an den nächsten Sprung statt an den nächsten Wettkampf.“

Stefan Kraft (Österreich):
 „Ich komme sehr gern nach Oberstdorf, habe hier immer gute Sprünge und Flüge gemacht. Die Schanze ist in einem perfekten Zustand. Sie ist schon etwas Besonderes. Mit dem extremen Radiusdruck habe ich schon zu tun gehabt. Der Wind sollte sich nun noch etwas beruhigen. Bei der WM geht es um Medaillen, und es wäre schön, wenn ich am Sonntag mit einer um den Hals nach Hause fahren würde. Aber es kämpfen zehn bis 15 andere Leute ebenfalls darum.“

Andreas Stjernen (Norwegen):
„Obwohl der Anlauf wirklich sehr steil ist, mag ich die Schanze in Oberstdorf sehr. Die 206 Meter waren für den Anfang okay. Ich freue mich auf gute Sprünge morgen. Wir Norweger sind zwar Favoriten für den Teamwettkampf. Aber es wird sicher nicht ganz leicht, denn alle in der Mannschaft müssen gut springen und es gibt viele gute Teams. Zur Konkurrenz gehören die üblichen Verdächtigen aus Polen, Deutschland, Österreich und Slowenien.“

Richard Freitag (Deutschland):
„Das ist mein erster Sprung gewesen nach dem Sturz in Innsbruck. Wir haben in den letzten Tagen zwar  viel probiert, aber auf der Schanze ist man noch mal anderes nervös. Wir hatten ja nur einen Sprung, drum schauen wir mal, wie es weitergeht. Ich versuche, ruhig weiter zu machen. Ich bin froh, wieder da zu sein.  Jetzt heißt es, erstmal genießen, alles mitzunehmen. Dass ich mein Bestes in den nächsten Tagen gebe, ist eh klar. Es wird die Hölle los sein auf den Rängen. Ich freu mich drauf.“

Markus Eisenbichler (Deutschland):
„Es waren bloß 215 Meter, also war der Sprung okay, aber mehr auch nicht. Ich war noch nicht an der untersten Linie im Auslauf. Erst da fängt es an zu kribbeln. Dass Werner Schuster heute krank im Hotel geblieben ist, ist schade, aber eigentlich schau ich gar nicht so sehr drauf, wer die Fahne auf dem Trainerpodest schwenkt. Im Team sind wir seit Jahren gut aufgestellt. Da brauchen wir nichts neu erfinden und einen künstlichen Teamspirit herbeizaubern. Wir machen unser Zeug, egal ob im Einzel oder Team.“

Christian Winkler, Co-Trainer von Werner Schuster und Heimtrainer von Karl Geiger:
„Wir sind froh, dass wir heute wenigstens einen Flug machen  und den Rhythmus von der Schanze aufnehmen konnten. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass es bei Richard und auch Markus so gut ging. Um Karl Geiger tut es mir leid, aber er hat den Sprung nicht erwischt. Einmal muss man einen Schlussstrich ziehen, wir haben uns schließlich ein Jahr auf dieses Event vorbereitet."

am 18.01.2018

Daniel Andre Tande - "Trainingsweltmeister" in Oberstdorf

Daniel Andre Tande

Die Norweger beweisen wieder einmal ihre hervorragenden Flugeigenschaften

Daniel Andre Tande erwies sich als "Trainingsweltmeister“ bei den ersten offiziellen Testflügen. Bereits im Probedurchgang sahen die Zuschauer an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze hervorragende Sprünge über die 200-Meter-Marke. Auch die deutschen Adler waren vorn dabei. 

Mit einem Superflug auf 215 Meter legte Markus Eisenbichler in der deutschen Mannschaft vor. Richard Freitag, nach seinem Sturz in Innsbruck pünktlich zur Skiflug-Weltmeisterschaft wieder da, landete bei 207,0 Meter. Im anschließenden Interview meinte er gut gelaunt, der Sturz von Innsbruck sei ja schon ewig her und damit gut weggesteckt. Lokalmatador Karl Geiger (187,5 m) und Stefan Leyhe (190,0 m) duellierten sich um den vierten deutschen Startplatz, wobei sich der Mann vom SC Willingen gegen den Oberstdorfer durchsetzte. Auch Andi Wellinger muss in der Qualifikation sicher noch eine Schippe drauflegen. Nach der Landung im Stillachtal zeigte er sich mit der eigenen Leistung (176,5m), allerdings bei viel Rückenwind, noch nicht zufrieden.

Ganz vorn lagen nach dem ersten Training Daniel Andre Tande (NOR), Kamil Stoch (POL) und Anze Semenic (SLO).

Der zweite Trainingssprung und die Qualifikation wurden aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen abgesagt. Die Qualifikation wird am Freitag, 19.01.2018 um 14:30 Uhr anstatt des Probedurchgangs stattfinden.

am 18.01.2018

Der Traum von einer Medaille lebt

Johannes Rydzek

Oberstdorfer Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek zu Besuch an der Skiflugschanze

Mittags ging es für den Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek auf die lange Reise zum Weltcup nach Chaux-Neuve (FRA). Trotzdem ließ es sich der Vierfach-Weltmeister nicht nehmen, zum Auftakt der Skiflug-Weltmeisterschaft in seiner Heimatgemeinde an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze vorbeizuschauen. In 23 Tagen hebt für den 26-jährigen Oberstdorfer der Flieger zu den Olympischen Spielen nach Südkorea ab. Mit Journalisten plauderte Rydzek im Medienzelt über die laufende Saison, die starke Konkurrenz der Norweger und seine Erwartungen an Olympia. „Der Traum von einer Medaille lebt, aber ich fahre auch nicht unglücklich heim, wenn es kein Edelmetall gibt“, räumte der momentan Zweite der laufenden Weltcup-Saison ein.

am 18.01.2018

Mit Moonboots an den Arbeitsplatz

Michael Dalder

Fotograf Michael Dalder an der Skiflugschanze - gegen Wind und Wetter geschützt

Da kann ja nichts mehr passieren: Michael Dalder, Fotograf der Agentur Reuters und seit vielen Jahren dabei wenn in Oberstdorf sportliche Großereignisse anstehen, hat vorgebaut. Dank seiner Moonboots wird er sich in den nächsten vier Tagen mit warmen Füßen auf die Socken zu seinem Arbeitsplatz an der Skiflugschanze machen. Kaum zu glauben, aber in den riesigen Stiefeln stecken mit Schuhgröße 43 fast zierliche Füße. Die hat Dalder sich extra für die Olympischen Spiele in Pyeonchang angeschafft, die ihm als „grausam kalt“ angekündigt worden waren. Den Testlauf machen die Schuhe nun in Oberstdorf.

am 16.01.2018

Richard Freitag: „Lassen es vier Tage krachen“

Freitag

Weltcup-Zweiter freut sich nach Verletzungspause auf sein Comeback in Oberstdorf. Auch Lokalmatador Karl Geiger ist vor dem Heimspiel hochmotiviert

Das freut die deutschen Skisprung-Fans: Rechtzeitig zum Start der Skiflug-WM in Oberstdorf meldet sich Top-Springer Richard Freitag nach überstandener Verletzung wieder zurück. Und der 26-jährige Sachse, der mittlerweile in Oberstdorf lebt, strahlt jede Menge Zuversicht aus: „Nachdem ich jetzt ein bisschen Zeit hatte, mit Physiotherapie meinen Sturz von Innsbruck aufzuarbeiten, bin ich guter Dinge, dass das Springen bei der Skiflug-WM wieder funktionieren wird“, sagte Freitag. Er sei zwar noch nicht hundertprozentig schmerzfrei, aber guter Dinge, dass es trotz alledem gut funktionieren werde. „Ich freue mich auf coole Skiflug-Tage, eine tolle Stimmung in Oberstdorf und natürlich darauf, wieder im Zirkus und beim Team zu sein. Dann lassen wir es mal vier Tage krachen."

Bundestrainer Werner Schuster, der eine Medaille als Ziel ausgegeben hat, und die Sportführung des Deutschen Skiverbandes haben fünf Athleten für die Skiflug-WM nominiert und damit auf einen sechsten Startplatz verzichtet. Zur Qualifikation am Donnerstag starten:

- Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
- Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue)
- Karl Geiger (SC Oberstdorf)
- Stephan Leyhe (SC Willingen)
- Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)

Weitere Stimmen:
Werner Schuster, Bundestrainer Herren
„Wir freuen uns sehr auf die Heim-WM und hoffen auf erfolgreiche Wettkämpfe. Es ist der zweite Saisonhöhepunkt nach der Vierschanzentournee. Und wir hoffen, dass der Veranstalter für seine Bemühungen, eine so große Schanze zu präparieren, belohnt wird.

Im letzten Jahr hat uns die Schanze gut gelegen. Wir haben gute Erinnerungen an die Wettkämpfe. Andreas Wellinger konnte dort einen neuen Schanzenrekord aufstellen und ist zweimal Zweiter geworden.
Unser Team ist stark, wir treten in Bestbesetzung an. Grundsätzlich sind wir in der Lage, im Einzel und mit der Mannschaft um Edelmetall zu kämpfen. Unser Ziel ist es, zumindest eine Medaille bei der Heim-WM zu gewinnen.

Richard Freitag ist zurück im Team und fühlt sich fit. Dennoch müssen wir nach der Pause abwarten, wie er wieder in die Wettkämpfe kommt. Dem Team tut es gut, dass wir in der derzeit absoluten Top-Besetzung antreten. Bei Richard ist derzeit von medizinischer Seite her alles ok. Wie sein aktuelles Flugvermögen aussieht, ist nach der zweiwöchigen Pause schwer abzuschätzen. Wir werden sehen, wie er ins Training und in die Sprünge reinkommt."

Markus Eisenbichler
„Ich freue mich extrem auf die WM. Sie ist für mich das Highlight des Jahres, weil sie zu Hause ist und ich Skifliegen einfach extrem gerne mag. Deshalb habe ich eigentlich nur mit dem Skispringen begonnen. Ich freue mich auf die Wettkämpfe, hoffe, dass die Bedingungen mitspielen, und dann werde ich mich anstrengen, vorne mit dabei zu sein. Im Vordergrund steht aber, dass ich die Tage und die Atmosphäre voll genieße.

Das Stadion wird sicher zum Bersten voll sein, es ist ausverkauft, und das ist einfach der Hammer. Genauso wie die Schanze, die haben sie echt gut umgebaut, und ich freue mich auf sie. Es ist meine zweite Skiflug-WM, allerdings habe ich in Harrachov doch eher nur reingeschnuppert. Dieses Mal will ich vorne mitspringen, das Fliegen genießen und im Einzel sowie mit dem Team voll angreifen. Ich kann es kaum erwarten, nach Oberstdorf zu fahren, los zu legen und den Fans entgegen zu fliegen!."

Karl Geiger
„Ich freue mich auf die Skiflug-WM. Es ist meine erste und dann auch noch zu Hause auf der Heini-Klopfer-Schanze, die ich damals nach dem Umbau einweihen durfte! Ich bin gespannt und voller Vorfreude! Auch wenn das erste Skiflug-Wochenende am Kulm nicht optimal verlief, bin ich motiviert und schaue, dass ich in Oberstdorf meine Sachen beinander habe."

Stephan Leyhe
„Oberstdorf ist meine zweite Skiflug-WM nach der am Kulm vor zwei Jahren. Ich freue mich riesig auf die Heim-WM. Die neue Heini-Klopfer-Schanze bin ich im letzte Jahr zum ersten Mal gesprungen. Das war ok, und ich fühle mich jetzt fit und bereit. Ich hoffe, dass ich jeden Flug genießen kann, und wir wollen natürlich das Maximale rausholen."

Andreas Wellinger
„Eine Heim-WM ist immer etwas ganz besonderes, und in der Regel erlebt man das als Sportler nicht oft. Von daher freue ich mich extrem darauf. Ich fahre motiviert und mit einem guten Gefühl nach Oberstdorf. Vor allem, da ich im letzten Jahr sehr schöne Erfahrungen auf der Schanze gemacht habe, mit dem Schanzenrekord und den zwei zweiten Plätzen. Ich hoffe, dass es coole und faire Wettkämpfe werden und das Wetter soweit mitspielt. Denn wir möchten den Fans natürlich weite Flüge und viel Spannung bieten." twß/Quelle: DSV

am 15.01.2018

ÖSV nominiert seinen WM-Kader

Stefan Kraft

Fünf Athleten aus Österreich bei der WM in Oberstdorf am Start. Auch der Doppelsieger der Vor-WM vergangenen Winter, Stefan Kraft, ist am Start.

Das Präsidium des Österreichischen Skiverbandes hat auf Vorschlag der sportlichen Leitung folgende fünf Athleten für die FIS Skiflug Weltmeisterschaft in Oberstdorf (GER | 18. bis 21. Januer 2018) nominiert:

  • Aigner Clemens
  • Altenburger Florian
  • Hayböck Michael
  • Kraft Stefan
  • Poppinger Manuel

Los geht es am Donnerstag mit der Qualifikation, bevor am Freitag und Samstag jeweils ab 16.00 Uhr die Einzelkonkurrenzen ausgetragen werden.
Am Sonntag folgt dann noch der Team-Bewerb.

am 15.01.2018

Mit Bus und Bahn zum Skifliegen nach Oberstdorf

Skifliegen 2017

Oberstdorf freut sich auf eine grandiose Flugshow mit den besten Skifliegern der Welt. Dazu werden von Donnerstag bis Sonntag, 18. bis 21. Januar, wieder jede Menge Besucher erwartet. Deshalb wirbt das Organisationskomitee, Gemeinde und Landratsamt dafür, Busse und Bahnen zu nutzen, um möglichst bequem und stressfrei zum Skifliegen nach Oberstdorf zu kommen.

Oberstdorf freut sich auf eine grandiose Flugshow mit den besten Skifliegern der Welt. Dazu werden von Donnerstag bis Sonntag, 18 bis 21. Januar, wieder jede Menge Besucher erwartet. Damit erhöht sich die Gefahr von verstopften Straßen rund um Oberstdorf und Staus auf den Zufahrtswegen. Deshalb wirbt das Organisationskomitee, Gemeinde und Landratsamt dafür, Busse und Bahnen zu nutzen, um möglichst bequem und stressfrei zum Skifliegen nach Oberstdorf zu kommen.

Busse und Bahnen ermöglichen eine bequeme und stressfreie Fahrt zur Skiflug - Weltmeisterschaft vom 18. bis 21. Januar in Oberstdorf: Die Bahnen DB Regio Bayern und Alex-Länderbahn setzen zusätzlich zu den fahrplanmäßigen Zügen des Allgäu-Schwaben-Taktes Sonderzüge ein und erhöhen das Platzangebot. In den Zügen gelten auch Angebote wie „Schönes-Wochenend-Ticket“, das „Bayern- und Regio-Ticket“ sowie die Bus/Bahn-Tages und Urlaubskarten des Landkreises Oberallgäu. Die Busse der Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu verkehren im südlichen Landkreis fahrplanmäßig. Zusätzlich gibt es Sonderbusse, insbesondere in den Abendstunden. Die Sonderfahrpläne liegen an den Bahnhöfen im Oberallgäu und Kempten aus und sind hier in den angehängten pdf-Dokumenten einsehbar.

Im Zug und Bus gültig sind die Tageskarten „Oberallgäu/Kempten“ und „Südliches Oberallgäu“. Alle Angebote erhalten Sie an den Verkaufsstellen/Automaten der Bahnen.

Zwischen dem Bahnhof Oberstdorf und der Skiflugschanze verkehren kostenfreie Pendelbusse. Oder machen Sie einen gemütlichen Spaziergang zur Skiflugschanze im Stillachtal (ca. 45 Minuten; 4,5km).
Der Fußweg ist ausgeschildert und führt durch die Fußgängerzone von Oberstdorf vorbei am Nordic Park / Winterfest über das Langlaufstadion Ried zur Skiflugschanze.

Oberstdorf und die Skiflugschanze erreichen Sie natürlich auch mit dem PKW. Die Veranstaltungsparkplätze befinden sich am Langlaufstadion im Ried. Von dort führt der Fußweg entlang der Birgsauer-Allee in 15 Minuten (1,5km) zur Skiflugschanze. Die Parkplätze sind kostenpflichtig (5 EUR/Tag). Bitte beachten Sie, dass die Pendelbusse nicht am Langlaufstadion Ried halten. Weitere kostenpflichtige Veranstaltungsparkplätze befinden sich am Ortseingang von Oberstdorf (P1/P2/P3). Von dort (Bahnhof/P3) besteht eine kostenfreie Pendelbusanbindung zur Skiflugschanze.

Bitte folgen Sie der Ausschilderung und dem Parkleitsystem!

Aufgrund begrenzter Parkflächen bittet das Organisationskomitee alle Zuschauer, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen!

am 15.01.2018

Althaus setzt Podiumsserie fort

Oberstdorf Katharina Althaus hat ihre Erfolgsserie im Skisprung-Weltcup der Frauen fortgesetzt

Oberstdorf Katharina Althaus hat ihre Erfolgsserie im Skisprung-Weltcup der Frauen fortgesetzt. Mit den Rängen zwei und drei gelangen der 21-jährigen Oberstdorferin im japanischen Sapporo zwei weitere starke Ergebnisse. Stärker war nur die Norwegerin Maren Lundby, die sich bei beiden Einzelspringen den Sieg holte. Lokalmatadorin Sara Takanashi unterstrich mit den Plätzen drei und zwei die Vorherrschaft der Top 3 im Frauen-Skispringen.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

am 15.01.2018

Telemarkerin Holzmann erneut auf dem Podest

Telemarkerin Johanna Holzmann

Beim ersten Classic der Saison musste sich die Oberstdorferin Johanna Holzmann in Pralognan-la-Vanoise/Frankreich als Zweite knapp geschlagen geben

Beim ersten Classic der Saison, der Königsdisziplin der Telemarker, musste sich die Oberstdorferin Johanna Holzmann in Pralognan-la-Vanoise/Frankreich als Zweite knapp geschlagen geben. Mit zwei Skatingabschnitten und einer Laufzeit von knapp unter drei Minuten forderte die Strecke von den Athleten alles ab. Bereits einen Tag zuvor hatte Holzmann ihren dritten Sieg im vierten Rennen der Saison gefeiert und sich im Weltcup von der Konkurrenz abgesetzt.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

am 15.01.2018

Geiger kocht Rydzek auf der Zielgeraden ab

20-Jähriger schafft mit Frenzel ersten Sieg in Kombi-Weltcup

Der Oberstdorfer Vinzenz Geiger sorgte beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im italienischen Fleimstal für eine faustdicke Überraschung. Der 20-Jährige führte das zweite deutsche Team mit dem Oberwiesenthaler Eric Frenzel zum Sieg im Teamsprint gegen das favorisierte Duo Deutschland I mit Fabian Rießle und dem amtierenden vierfachen Weltmeister Johannes Rydzek. Geiger sorgte mit einem 131-Meter-Satz schon beim Springen dafür, dass sein Team mit einem 15-Sekunden-Vorsprung in die Loipe ging. Dort ließ er sich von seinem Vereinskameraden Rydzek lange ziehen, ehe er ihn auf der Zielgeraden überholte. Nach seinem Junioren-WM-Titel letzten Winter ist der erste Weltcup-Sieg der bislang größte Erfolg von Vinzenz Geiger. Im Einzelbewerb wurde Rydzek Vierter, Geiger Achter.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

91 bis 100 von 81767891011121314