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am 06.08.2019

Ticketverkauf für die Winterhighlights in Oberstdorf beginnt am 02. September!

Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Mit dem Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee, dem „Nordic Weekend“ bestehend aus einem Weltcup Nordische Kombination sowie Langlauf und dem FIS Weltcup Skifliegen stehen auch in diesem Winter wieder hochkarätige Sportveranstaltungen im Allgäu auf dem Programm.

Der traditionelle Auftakt der Vierschanzentournee wird auch in diesem Jahr in der Audi Arena für ein „volles Haus“ sorgen und erneut zehntausende Zuschauer in seinen Bann ziehen. Die Auftaktveranstaltung in Oberstdorf findet in diesem Jahr am 28./29. Dezember 2019 unter dem Schattenberg statt.
Das „Nordic Weekend“ (24. – 26.01.2020) mit jeweils einem Doppel-Weltcup in der Nordischen Kombination sowie der LangläuferInnen verspricht gleich doppelt Spannung, sind es doch auch die Testwettkämpfe auf den neuen Loipen im Langlaufstadion Ried für die WM 2021.
Den Abschluss bilden wieder die Skisprung Damen bei ihrem Weltcup auf der Großschanze in der Audi Arena vom 31.01. – 02.02.2020.

Der Ticket-Vorverkauf für alle Winterhighlight-Veranstaltungen im Allgäu beginnt am 02. September. Für die Vierschanzentournee sind zunächst nur die 2-Tages-Pässe im Verkauf, Einzeltickets sind dann ab 21. Oktober erhältlich.
Für das Nordic Weekend (FIS Weltcup Nordische Kombination + FIS Weltcup Langlauf und den FIS Weltcup der Damen im Skispringen können alle Kategorien, auch die begehrten Einzel-Tickets, bereits ab 02. September erworben werden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.arena-ticket-allgaue.de.

am 03.06.2019

Sportstättenbau für die NWM 2021 im Plan

Baumaßnahme Audi Arena

So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran. Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen.

Obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan. In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 wurden bereits gänzlich zurückgebaut.

Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich inzwischen komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Als erste Ausgleichsmaßnahme wurden entlang der Rollerbahn im Riedwald fast 90 Wurzelstöcke nach Vorgabe der Umweltbaubegleitung verteilt. Sie bieten zukünftig vielen Tieren Unterschlupf. In speziell angelegten Teichen haben die Amphibien trotz Baumaßnahmen eine Laichmöglichkeit erhalten und diese sehr gut angenommen.

Im Zuge der Baumaßnahmen verbessern sich sowohl das touristische Angebot Oberstdorfs als auch die Bedingungen für den Nachwuchs-, Hobby- und Leistungssport im Ort maßgeblich. Während die Schanzenanlage eine beliebte Sehenswürdigkeit für die Gäste darstellt, kann das Langlaufzentrum von den Urlaubern im Winter wie im Sommer auch selbst intensiv genutzt werden. Die ehemaligen brach liegenden Kiesflächen werden zukünftig durch Schotterrasen und Grünstreifen landschaftlich attraktiver gestaltet. Mit dem neuen, naturnah angelegten Speicherteich wird das Gelände zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet und kommt so den Einheimischen und Gästen gleichermaßen zugute. Die Maßnahmen stärken nicht nur die Alleinstellungsmerkmale von Oberstdorf nachhaltig, sondern sichern auch den Status eines Bundesstützpunktes
Ski Nordisch sowie die Austragung der Vierschanzentournee und damit umfangreiche in diesem Zusammenhang stehende Umsätze im Ort langfristig ab.

Auch im Bereich Beschäftigung sorgen die Maßnahmen für die Absicherung zahlreicher Arbeitsplätze im Ort, die ohne eine Aufwertung der Anlagen nicht gegeben wäre. Vereinzelt werden sogar neue Stellen geschaffen. Zudem werden nach Möglichkeit lokale Unternehmen bei Veranstaltungen mit eventbezogenen Dienstleistungen beauftragt, was ebenfalls Arbeitsplätze vor Ort sichert und die lokale Wertschöpfung steigert. Zudem ist im Zuge der umfangreichen Investitionen mit einer allgemeinen Verbesserung des Investitionsklimas in der lokalen und regionalen Privatwirtschaft zu rechnen. Erste Positivbeispiele hierfür sind die Modernisierung der „Sportalp“ an den Schanzen oder auch die neu gewonnenen privatwirtschaftlichen Investoren für die weitere Modernisierung der Oberstdorfer Bergbahnen.

Pressemitteilung Markt Oberstdorf

am 07.03.2019

Großer Empfang für die WM-Helden von Seefeld, Are und Lahti

3000 begeisterte Skisportfans applaudieren

Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Seefeld, an einen jubelnden Karl Geiger, der sich so sehr für den Mannschaftskollegen Markus Eisenbichler freute, obwohl der ihn gerade von seinem Goldplatz geschubst hatte. Oder an die gespannte Miene von Katharina Althaus, die aufgeregt auf das Ergebnis wartete, das so knapp war und ihr nach Maren Lundby dann um 0,5 Punkte zurück den Silberplatz einbrachte. Sternstunden des Wintersports waren das und eine perfekte Werbung für die Nordische Skiweltmeisterschaft, die 2021 im Heimatort der beiden erfolgreichen Oberstdorfer stattfindet.

Einen entsprechend begeisterten Empfang boten über 3000 Menschen im Nordic Park von Oberstdorf den Helden (einige mussten krankheits- oder terminbedingt absagen) von Seefeld, Are und Lahti. Ob bei den Juniorenwettkämpfen in Finnland, bei den alpinen Rennen in Schweden oder zum Schluss bei der Nordischen Ski-WM in nahen Tirol – Allgäuer Wintersportler waren überall dabei und hatten sich bei ihren Wettkämpfen stark und ungeheuer sympathisch als Botschafter für ihren Sport präsentiert.

Einen wahren Medaillenregen hatte es vor allem bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld gegeben und die Oberstdorfer Athleten waren mit achtmal Gold und Silber zurückgekehrt. Entsprechend stolz waren Bürgermeister Laurent Mies, Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer und der Präsident des Eissportclub Oberstdorf, Harald Löffler auf die erfolgreichen Botschafter des Wintersports. Dreimal Edelmetall brachten Katharina Althaus und Karl Geiger heim, die nicht nur zwei Goldmedaillen mit der Mannschaft und im Mixed-Team geholt hatten, sondern auch noch je eine Silbermedaille im Einzelspringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger strahlten über ihre Silbermedaille, die sie in der Staffel der Nordischen Kombinierer erkämpft hatten. Juliane Seyfarth, die am Stützpunkt in Oberstdorf trainiert, zeigte sich ebenfalls mit zweimal Gold (Mixed Team und Teamspringen) glänzend. Richard Freitag, ebenfalls im Team-Springen mit Gold in seine Wahlheimat Oberstdorf zurückgekehrt, musste den Empfang krankheitsbedingt absagen.

Vom Publikum feiern lassen durften sich nicht nur die Medaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft Julian Schmid, Agnes Reisch und Philipp Raimund. Auch die Langläufer Florian Notz, Sebastian Eisenlauer, Janosch Brugger, Laura Gimmler, Pia Fink und Katharina Hennig genossen ebenso die Begeisterung des Publikums wie Manuel Schmid und Meike Pfister, die die Fahne der alpinen Skistars hochhielten.

Die Erfolgstrainer der deutschen Skispringerinnen Andreas Bauer und Kai Bracht fehlten bei dem Empfang ebenso wenig wie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Die hat ihren großen Auftritt jedoch erst noch vor sich: Sie wird bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen Mitte März in Japan am Start sein.

Neben dem Bad in der Menge, viel Applaus und einem bunten Feuerwerk erhielten die Athleten aus den Händen von SCO-Präsidenten Dr. Peter Kruijer und Bürgermeister Laurent Mies Blumen, Geschenkgutscheine und kuschelige Fleecedecken mit dem Oberstdorf-Wappen. Der Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde beim Stehempfang im Oberstdorf Haus durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Fotos: Dominik Berchtold

am 14.02.2019

Ein Viertel aller Starterinnen trägt schwarz-rot-gold

Nationencup

Zwölf Skispringerinnen des DSV nehmen am Freitag die Qualifikation für den Frauen-Weltcup in Angriff

Mit zwei Trainingsdurchgängen ab 15 Uhr und der Qualifikation ab 17 Uhr starten am Freitag die weltbesten Skispringerinnen ins Weltcup-Wochenende von Oberstdorf. Mit 47 Athletinnen aus zwölf Nationen ist der Wettkampf kurz vor der Nordischen Ski-WM zwar nicht so stark besetzt wie im vergangenen Jahr (53), die Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung sind aber mit Ausnahme der erkrankten Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz allesamt dabei.
Der Deutsche Skiverband mit Bundestrainer Andreas Bauer startet mit insgesamt zwölf Springerinnen und stellen damit ein Viertel aller Teilnehmerinnen. Angeführt von der Weltcup-Zweiten und Lokalmatadorin Katharina Althaus (22/SC Oberstdorf) haben beim Heimspiel auch Juliane Seyfarth (28/WSC Ruhla), Carina Vogt (26/SC Degenfeld) und Ramona Straub (25/SC Langenordnach) gute Chancen, ganz vorne mitzumischen. Erstmals nach ihrer langwierigen Verletzungspause kehrt die 25-jährige Svenja Würth vom SV Baiersbronn auf die Großschanze zurück. Weitere Starterinnen des DSV sind: Anna Rupprecht (22/SC Degenfeld), Pauline Hessler (20/WSV Lauscha) und aus der nationalen Gruppe Agnes Reisch (19/WSV Isny), Arantxa Lancho (18), Selina Freitag (17/beide SG Nickelhütte Aue), Josephine Laue (17/SV Rothenburg) und das 16-jährige Küken im Team, Alina Ihle vom SV Biberau. (twß)

am 14.02.2019

59 Männer rahmen den Oberstdorfer Frauen-Weltcup ein

2017 01 06 Skisprung Damen 0508

Auf der Großschanze im Schattenberg-Stadion finden am Wochenende auch zwei Continental-Cup-Springen statt

Oberstdorf, der WM-Ort von 2021, ist mit der großen Schattenbergschanze am kommenden Wochenende nicht nur Ausrichter von zwei Frauen-Weltcup-Veranstaltungen, sondern auch von zwei zweitklassigen Continental-Cup-Springen. 59 Athleten aus 17 Ländern kämpfen am Freitag ab 9.45 Uhr und am Samstag ab etwa 18 Uhr um wertvolle FIS-Punkte, die letztlich maßgebend sind für das Aufrücken in die jeweiligen Weltcup-Teams. Für den Deutschen Skiverband starten sechs Skispringer:
Philipp Raimund (18 Jahre/SC Oberstdorf), Luca Roth (18/SV Meßstetten), Justin Lisso (19/WSV Schmiedefeld), Moritz Baer (21/SF Gmund-Duernbach), Felix Hoffmann (21/SWV Goldlauter) und Pius Paschke (18/WSV Kiefersfelden), der erst vor einer Woche den Continental-Cup in Iron Mountain in den USA gewann und Ende 2017 mit dem zweiten Platz mit der deutschen Mannschaft im finnischen Ruka sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis erzielte. (twß)

Zeitplan Continental-Cup:
Freitag, 8 Uhr: Training und Probedurchgang, 9.45 Uhr 1. Wertungsdurchgang (alle Teilnehmer), anschließend 2. Wertungsdurchgang der Top 30.
Samstag, 17.30 Uhr: Probedurchgang, anschließend 1. Wertungsdurchgang (alle Teilnehmer), anschließend 2. Wertungsdurchgang der Top 30.

am 11.02.2019

Julian Schmid erzielt in Lathi bestes Ergebnis seiner Karierre

Julian Schmid

Junioren-Weltmeister Julian Schmid hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lahti das beste Ergebnis seiner Karriere erzielt.

Junioren-Weltmeister Julian Schmid hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lahti das beste Ergebnis seiner Karriere erzielt. In Abwesenheit der deutschen Topstars sorgte der 19-Jährige aus Oberstdorf als 15. für ein Ausrufezeichen. "Platz 15, das ist top. Natürlich bin ich froh", sagte Schmid nach einem harten Rennen. "Es hat heute viel Kraft gekostet, mit den guten Läufern mitzuhalten. Da sieht man, dass die anderen Jungs ein paar Kilometer mehr in den Haxen haben als ich." "Julian hat ein super Wochenende abgeliefert. Gratulation, für den jungen Burschen ist das eine coole Sache", sagt Björn Kircheisen, der das B-Team in Finnland betreute.
Das deutsche Toptalent Schmid hatte zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle bei der Junioren-WM zwei Goldmedaillen gewonnen.

Der ebenfalls ins kalte Wasser geworfene Clubkollege Wendelin Thannheimer vom SC Oberstdorf verfehlten die Punkteränge trotz guter Leistungen auf Platz 33. knapp.

Schmid hatte bereits an der Seite von Maximilian Pfordte im Teamsprint den elften Rang unter den 16 Duos geholt. Wendelin Thannheimer erreichte mit Partner Martin Hahn hier den 14. Rang.

Text: Eurosport

am 11.02.2019

Wieder knapp am Podest vorbei

Katharina Althaus springt auf Platz vier

Katharina Althaus hat ihren nächsten Podestplatz beim Skisprung-Weltcup im slowenischen Ljubno knapp verpasst. Als beste Deutsche belegte die Oberstdorferin im ersten Wettbewerb nach Sprüngen auf 89,5 und 88 Meter den vierten Platz. Den Sieg sicherte sich erneut die derzeit überragende norwegische Olympiasiegerin Maren Lundby, die zweimal 90,5 Meter sprang und Führende im Gesamtweltcup bleibt. Zweitbeste Deutsche wurde Juliane Seyfarth als Fünfte, Carina Vogt schaffte es als Neunte ebenfalls unter die Top Ten. Hinter Lundby belegte die Japanerin Sara Takanashi den zweiten Rang, Dritte wurde Ursa Bogataj aus Slowenien.

Das zweite Einzelspringen der Damen in Slowenien verzögerte sich aufgrund starken Windes und auch zwischen den Springerinnen musste mehrmals unterbrochen werden. So dauerte der erste Durchgang mehr als eineinhalb Stunden. Die Oberstdorferin Katharina Althaus hatte mit ungünstigen Windverhältnissen zu kämpfen, so dass sie am Ende auf Rang 10. landete Der Sieg ging an die Japanerin Sara Takanashi, die Norwegerin Maren Lundby wurde Zweite. Beste Deutsche war Juliane Seyfarth auf Rang drei.

Den zweiten Teamwettbewerb der WM-Saison gewannen die deutschen Skispringerinnen um die Olympiazweite Katharina Althaus aber wieder souverän. Althaus, Carina Vogt, Anna Rupprecht und Juliane Seyfarth setzten sich nach acht Sprüngen mit 1001,3 Punkten klar vor Gastgeber Slowenien (975,9) und Österreich (936,9) durch. Vor allem die dreimalige Saisonsiegerin Althaus überragte mit Sprüngen auf 86,0 und 89,5 m. Das DSV-Quartett unterstrich damit seine Favoritenrolle für die WM in Seefeld, wo der Wettbewerb erstmals zum Programm gehört. Davor gibt es noch den Heimweltcup auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 09.02.2019/sport.de

am 11.02.2019

Comeback mit Höhen und Tiefen

Jonas Schmid fährt bei seinem ersten Weltcup seit 2017 auf Platz zwei und Johanna Holzmann schafft’s am Oberjoch an beiden Tagen aufs Podest.

Jonas Schmid ist zurück. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht, hochgerissenen Armen und geballten Fäusten jubelt der 26-jährige Telemarker vom SC Oberstdorf ausgelassen im Zielbereich. Wenige Augenblicke zuvor hat sich der Oberallgäuer bei seinem ersten Weltcup nach knapp zweijähriger Verletzungspause Platz zwei gesichert – und das ausgerechnet beim Heimrennen am Oberjoch. Ein gelungenes Comeback, mit dem der Bad Hindelanger nie gerechnet hätte. „Dass es gleich auf Anhieb wieder so gut funktioniert, war nicht abzusehen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, so stark zurückgekommen zu sein“, freut sich Schmid. Der gebürtige Oberstdorfer muss sich am Grenzwieslift lediglich dem Weltcup-Dritten Bastien Dayer aus der Schweiz geschlagen geben.

Für Schmid ist die Podest-Platzierung das Ende einer langen Leidenszeit. Im Winter 2017 stürzte er beim Skifahren mit Freunden schwer, erlitt einen doppelten Halswirbelbruch. „Ehrlich gesagt kann ich mich glücklich schätzen, dass ich überhaupt noch laufen kann. Das hätte auch ganz böse enden können“, blickt Schmid zurück. Nach seinem Sturz und einer langen Genesungsphase kämpfte sich der Allgäuer durch hartes Training zurück in den Wettkampf-Modus. „Ich habe die Pause intensiv genutzt, um mich technisch weiterzuentwickeln“, erzählt Schmid. Und den Beweis, dass er wieder ganz der Alte zu sein scheint, liefert der deutsche Teamkapitän beim Classic Sprint mit Rang zwei allemal.

Da dürfte es der WM-Bronze- Gewinner von 2015 sogar halbwegs verkraftet haben, dass für ihn tags darauf beim Parallel-Sprint, bei dem sich die Athleten auf direkt nebeneinanderliegenden Pisten zeitgleich miteinander messen, bereits im Achtelfinale Schluss ist. Aufgrund einer Kollision mit seinem Kontrahenten Noe Claye wird Schmid disqualifiziert. Er habe seine Richtung unerlaubt gewechselt und somit den Zusammenprall mit dem Franzosen provoziert, lautet die Begründung der Jury. Eine Entscheidung, die Schmid nicht nachvollziehen kann. „Das ist ärgerlich. Ich wollte kurz nach dem Kreisel ganz normal innen an ihm vorbeiziehen. Es ist schade, dass die Jury so entschieden hat. Aber das muss ich akzeptieren“, sagt Schmid. Sein Fokus liege jetzt voll und ganz auf der Weltmeisterschaft Mitte März im norwegischen Rjukan. „Da will ich’s richtig rauchen lassen“, zeigt sich der Hindelanger schon wieder angriffslustig. Den Parallel-Sprint der Männer gewinnt Trym Nygaard Loeken (Norwegen) vor dem Franzosen Philippe Lau und Stefan Matter aus der Schweiz.

Bei den Frauen ist die Seriensiegerin und Gesamtführende des Weltcups Amelie Wenger-Reymond (Schweiz) einmal mehr das Maß der Dinge. Die 31-Jährige siegte bereits am Samstag im Classic Sprint. Am darauffolgenden Tag ringt sie in einem packenden Finale Lokalmatadorin Johanna Holzmann vom SC Oberstdorf nieder, setzt sich letztlich mit einem hauchdünnen Vorsprung von 16tausendstel Sekunden durch und sichert sich ihren zweiten Triumph. Wenger-Reymond sagt anschließend: „Es war so eng zwischen uns, dass ich anfangs gar nicht wusste, wer gewonnen hat. Ich habe es erst realisiert, als das Ergebnis auf der großen LED–Wand eingeblendet wurde.“ Holzmann, die sich der Schweizerin schon im Classic Sprint nur knapp geschlagen geben musste, meint: „Schade, dass es nicht für den Sieg gereicht hat. Aber ich bin an beiden Tagen leider nicht fehlerfrei gefahren.“ Im Großen und Ganzen sei sie dennoch glücklich über ihr Abschneiden beim Heimrennen. Schließlich sind die beiden zweiten Plätze die bislang besten Saisonergebnisse der 23-jährigen Allgäuerin. „Der Start in den Winter war bei mir ein bisschen holprig. Aber jetzt komme ich immer besser in Fahrt. Ich hoffe, dass es in den nächsten Rennen auch wieder für ganz vorne reicht“, sagt die zwölffache Junioren- Weltmeisterin.

Grund zur Freude hat auch ihr älterer Bruder Benedikt Holzmann. Der 27-Jährige feiert mit Rang drei im Classic Sprint seinen ersten Podest-Erfolg am Oberjoch. „Ich bin jetzt genau da, wo ich hin wollte. Das war ein super Wochenende für mich“, resümiert Holzmann.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 11.02.2019

am 01.02.2019

Tickets noch für alle Wettkamptage zu haben

Skifliegen Oberstdorf

Drei Tage Skifliegen im Stillachtal für Kurzentschlossene

Lust auf mehr weckten an diesem Freitagmittag die ersten Trainingssprünge auf der Skiflugschanze im Stillachtal, die an diesem Wochenende mit drei Wettkämpfen die besten Skispringer der Welt nach Oberstdorf geführt hat. Schon gestern beim Einfliegen der Schanze zeigten die Nachwuchsathleten Tipp-Top-Versuche weit über die 200-Meter-Marke.

Auch vom Wetter her steht drei tollen Wettkampftagen nichts im Wege. Es ist wolkig mit Aussicht auf ein paar Schneeflocken. Die Heini-Klopfer-Schanze präsentiert sich im schönsten Winterkleid. Eine Traumkulisse ist also garantiert für alle Skiflugfans, die sich aufmachen, um die atemberaubende Flugshow der Weltelite zu erleben.

Und die beste Nachricht für die Fans: auch für Kurzentschlossene sind an allen Tagen noch ausreichend Tickets an den Tageskassen verfügbar.

am 30.01.2019

Damen Teamspringen im WM Programm von Seefeld

DSV Springerinnen werben für Teamspringen

Der Skisprung-Teambewerb der Damen wird in das Programm der FIS-Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld aufgenommen. Das hat der Internationale Skiverband (FIS) heute offiziell bekanntgegeben.

Die Aufnahme des Damen-Teamspringens in das Programm der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften wurde vom FIS-Kongress im Jahr 2018 genehmigt. Allerdings hatten die Organisatoren zum damaligen Zeitpunkt nicht die Möglichkeiten den Team-Wettkampf in das WM-Programm aufzunehmen. Inzwischen sind aber an der Seefelder Schanze durch eine neue Infrastruktur die erforderlichen Kapazitäten vorhanden. Also wurde vom Österreichischen Skiverband kurzfristig die Aufnahme des Damen Skisprung-Teambewerbs in das Programm der in vier Wochen beginnenden Nordischen WM in Seefeld vorgeschlagen.

Nach einer gründlichen Prüfung, einschließlich der Tatsache, dass die Veranstaltung vom FIS-Kongress zur Aufnahme genehmigt wurde, unterstützte der FIS-Vorstand den Vorschlag und entschied, dass der Damen-Skisprung-Teambewerb für 2019 hinzugefügt werden kann. Der Wettbewerb findet am Dienstag, 26. Februar um 16.00 Uhr statt. Also zu jenem Zeitpunkt, an dem zuvor die Qualifikation für den Einzelwettbewerb der Damen geplant war. Diese Qualifikation findet nun vor dem Einzelwettbewerb am Mittwoch, dem 27. Februar statt.

Die Einbeziehung des Damen Teambewerbs in das WM-Programm erhöht die Gesamtzahl der Skisprung-Events auf sechs, wobei die Damen nun drei Medaillen-Events haben, den Einzelwettbewerb, das Mixed-Team-Springen und das neu hinzugefügte Teamspringen.

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