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am 15.01.2018

Althaus setzt Podiumsserie fort

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Oberstdorf Katharina Althaus hat ihre Erfolgsserie im Skisprung-Weltcup der Frauen fortgesetzt

Oberstdorf Katharina Althaus hat ihre Erfolgsserie im Skisprung-Weltcup der Frauen fortgesetzt. Mit den Rängen zwei und drei gelangen der 21-jährigen Oberstdorferin im japanischen Sapporo zwei weitere starke Ergebnisse. Stärker war nur die Norwegerin Maren Lundby, die sich bei beiden Einzelspringen den Sieg holte. Lokalmatadorin Sara Takanashi unterstrich mit den Plätzen drei und zwei die Vorherrschaft der Top 3 im Frauen-Skispringen.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

am 15.01.2018

Telemarkerin Holzmann erneut auf dem Podest

Telemarkerin Johanna Holzmann

Beim ersten Classic der Saison musste sich die Oberstdorferin Johanna Holzmann in Pralognan-la-Vanoise/Frankreich als Zweite knapp geschlagen geben

Beim ersten Classic der Saison, der Königsdisziplin der Telemarker, musste sich die Oberstdorferin Johanna Holzmann in Pralognan-la-Vanoise/Frankreich als Zweite knapp geschlagen geben. Mit zwei Skatingabschnitten und einer Laufzeit von knapp unter drei Minuten forderte die Strecke von den Athleten alles ab. Bereits einen Tag zuvor hatte Holzmann ihren dritten Sieg im vierten Rennen der Saison gefeiert und sich im Weltcup von der Konkurrenz abgesetzt.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

am 15.01.2018

Geiger kocht Rydzek auf der Zielgeraden ab

Vinzenz Geiger

20-Jähriger schafft mit Frenzel ersten Sieg in Kombi-Weltcup

Der Oberstdorfer Vinzenz Geiger sorgte beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im italienischen Fleimstal für eine faustdicke Überraschung. Der 20-Jährige führte das zweite deutsche Team mit dem Oberwiesenthaler Eric Frenzel zum Sieg im Teamsprint gegen das favorisierte Duo Deutschland I mit Fabian Rießle und dem amtierenden vierfachen Weltmeister Johannes Rydzek. Geiger sorgte mit einem 131-Meter-Satz schon beim Springen dafür, dass sein Team mit einem 15-Sekunden-Vorsprung in die Loipe ging. Dort ließ er sich von seinem Vereinskameraden Rydzek lange ziehen, ehe er ihn auf der Zielgeraden überholte. Nach seinem Junioren-WM-Titel letzten Winter ist der erste Weltcup-Sieg der bislang größte Erfolg von Vinzenz Geiger. Im Einzelbewerb wurde Rydzek Vierter, Geiger Achter.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt/15.01.2018

am 09.01.2018

Klingenthal – kein gutes Pflaster für die Kombinerer

Nicht zufriedenstellend ging der Continentalcup in der Nordischen Kombi in Klingenthal für die Nachwuchsathleten des SCO aus. Bei warmen Temperaturen und Regen ging der dreitägige Wettkampf über die Bühne. Am dritten Tag musste das Springen ausfallen und für die Wertung der Pocketsprung hergenommen werden. Julian Schmid verbuchte Resultate zwischen Rang 28. und 38. Wendelin Thannheimer platzierte sich zwischen Rang 39 und 56. Weietr geht es für Julian Schmid mit dem Conti- Cup in Kuusamo. Wendelin Thannheimer und David Mach fahren zum Alpencup nach Schonach.

am 09.01.2018

Thannheimers ganz oben

GEIGER Langlauf Cup 2017/18 Scheidegg

Germana und Fanny Thannheimer holten Meistertitel

Das Tauwetter in den Vortagen hatte dem SC Scheidegg als Veranstalter mächtig zugesetzt. Trotzdem hatte der Westallgäuer Verein eine Strecke hingezaubert, die einer Allgäuer Meisterschaft würdig war. Das Wetter schön, die Loipe weich und der Kurs sehr anspruchsvoll, so erlebten 220 Sportler aus 25 Vereine die Allgäuer Meisterschaft, die zusammen mit dem Geiger-Cup ausgerichtet wurde. Und der SCO mit seinen 45 Teilnehmern war ganz vorn dabei. Allen voran die Schwestern Germana und Fanny Thannheimer vor den Vizemeisterinnen Verena Veith und Lou Huth in den jeweiligen Altersklassen. Thomas Spötzl holte sich den Vizemeister-Titel bei den Herren

Geiger Langlauf Cup
U8/9, 1,5 km, ohne Zeitnahme aber trotzdem mit großem Kampfgeist
U10m, 2 km: 3. Emil Gentner, 4. Magnus Zint, 6. Claudius Benkert
U10w, 2 km: 2. Paulina Zinkl
U11m, 2 km: 4. Antonio Diefenbach, 8. Luis Kirschner
U11w, 2 km: 5. Resa Berktold, 9. Sina Titscher
U12m, 2,5 km: 2. Wendelin Gentner, 3. Cornelius Martin, 5. Leo Dresler, 6. Luis Bonnes, 10.
Felix Heckmair
U12w, 2,5 km: 3. Nele Schmitz, 4. Joana Müller
U13m, 2,5 km: 7. Leo Berktold
U13w, 2,5 km: 2. Amanda Paluka, 5. Olivia Biberger, 8. Sophia Benkert
U14w, 5 km: 1. Fanny Thannheimer, 4. Katja Veit, 6. Lucia Heinze
U15m, 5 km: 5. Claudio Diefenbach
U15w, 5 km: 1. Lou Huth, 3. Lea Bonnes, 4. Judith Rapp
U16m, 10 km: 3. Leonard Paluka
J16w, 5 km: 1. Germana Thannheimer, 2. Verena Veit
U18w, 5 km: 5. Kosima Fink
Herren 21, 10 km: 2. Thomas Spötzl

Allgäuer Meisterschaft
Hier stellt der SCO gleich zwei Allgäuer Meisterinnen. In der Schülerklasse (U14 - U15) siegte Fanny Thannheimer vor Vize-Meisterin Lou Huth und in der Jugendklasse (U16 - U18) gewann Germana Thannheimer vor Verena Veit. Leonard Paluka wurde in der Jugend Dritter und Thomas Spötzl bei den Herren 21/31 holte den Vize-Meistertitel

am 09.01.2018

Startnummer 13 bringt Christiana Geiger Glück

Christina Geiger

Bestes Saisonsergebnis für Christina Geiger mit Platz sieben in Kranjska Gora

Es war ein kurioses Wochenende im alpinen Ski-Weltcup: Während die Männer in Adelboden auch einen Erdrutsch erlebten, wurden die Frauenrennen zunächst von Maribor nach Kranjska Gora verlegt, und dann gab es einen Slalom mit ungewöhnlich großen Zeitabständen. Trotz vier Sekunden Rückstand auf Siegerin Mikaela Shiffrin (USA) strahlte Christina Geiger vor Glück: Mit Startnummer 13 schaffte die 27-Jährige vom SC Oberstdorf nach den Rängen neun und acht als Siebte ihr bestes Saisonresultat. Nach dem ersten Lauf war sie Sechste. „Hier hat die Piste schnell nachgelassen, im zweiten Durchgang hab’ ich es selber verbremst“, sagte Geiger. Manchmal fehle ihr die nötige Aggressivität, je näher das Ziel kommt, ergänzte sie ihre Analyse. Was nicht nur ein mentales Problem sei, sondern auch am Trainingsrückstand liege. Beim Nachtslalom von Flachau will die Oberstdorferin wieder attackieren. „Ich will mich stetig verbessern und unter die besten Fünf fahren. Der Hang liegt mir, nach dem ersten Durchgang war ich hier schon mal Dritte.“

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 09.01.2018

am 04.01.2018

Stimmen zum Massenstart-Rennen der Männer

Emil Iversen

Reaktionen der Platzierten

Emil Iversen (1. Platz, NOR):
„Es war ein harter Kampf von Start bis zur Ziellinie, ich habe nur versucht im Kopf cool zu bleiben, und im Rennen alles richtig zu machen. Es ist mir heute wirklich gut gelungen, und deswegen bin ich sehr zufrieden mit mir selbst. Da musst du wirklich im Kopf gut bleiben und auf dem eisigen Kurs die Balance sehr gut behalten. Es war quasi vom Start weg wie ein Krieg, ich habe versucht offensiv zu fahren und das Beste im Rennen zu geben, was ich konnte. Am Ende lag ich vorne und wusste, dass ich eine gute Chance habe, das Rennen zu gewinnen.

Die Bedingungen waren erstaunlicherweise sehr gut. Sie haben alle einen sehr guten Job mit der Vorbereitung gemacht, sehr gut. Jetzt steht das nächste Rennen in Val di Fiemme an, ich versuche jetzt etwas zu essen und mich dann heute zu erholen und hoffe, dort um einen weiteren Sieg kämpfen zu können.

Sindre Bjoernestad Skar (2. Platz, NOR):
Es waren schon schwierige Bedingungen und ein hartes Rennen, es waren sehr sehr viele Kämpfe während des Rennens, aber man muss sich einfach auf sich selbst konzentrieren über das ganze Rennen den Weg, um am Ende eine gute Position zu haben. Ich habe immer nur dann die nächste Runde und die nächste Runde gedacht immer versucht, in den Top Ten bleiben. Dieser Plan ist gut aufgegangen.

Francesco de Fabiani (Italien/Platz 3):
„Ich bin sehr glücklich, es war bisher ein sehr schweres Jahr für mich. Ich hatte nur zwei Trainings im Sommer, und im Winter war es dann sehr schwer für mich, meine Ziele zu erreichen. Das ist das erste Podium seit über 15 Monaten für mich glaube ich, deswegen bin ich sehr glücklich.

Es war heute wirklich nicht leicht, auch wegen des Regens, aber der Kurs war gut, der Schnee war hart, es war nicht so schwer zu fahren. Das Feld war sehr eng zusammen und damit war es ein harter Kampf. Ich habe mich in meinem Rennen gut gefühlt, als ich dann aber in der vierten Runde gestürzt bin, dachte ich, oh nein! Ich wollte unbedingt aufs Podium. Also habe ich alles gegeben und attackiert. Und bin in der letzten Runde auf Platz drei vor gelaufen. Das war wirklich ein gutes Rennen für mich.

Ich weiß, dass die Organisatoren wetterbedingt gestern große Probleme hatten. Ich muss sagen, dass sie großartige Arbeit geleistet haben, dass das Rennen heute stattfinden konnte. Ich bin sehr happy mit meinem Ergebnis. Die Saison ist bisher für mich nicht sehr gut gelaufen. Ich war meistens um Platz 15 oder 20, das macht keinen Spaß. Heute auf dem Podium zu sein ist sehr sehr gut."

Martin Johnsrud Sundby (Platz 8; NOR):
„Natürlich kann man immer besser sein, aber in Anbetracht meiner jetzigen Form war es gut. Ich habe heute einige Sekunden gut gemacht und bin in der Gesamtwertung jetzt auf Platz drei.
Mein Hauptziel sind natürlich die Olympischen Spiele, ich nutze diese Tour, zum einen, weil ich sie sehr liebe, zum anderen, um besser in Form zu kommen. Ich wollte auch heute um den Sieg mitkämpfen und habe das auch in der Tourwertung vor. Klar, sieht das von meiner aktuellen Platzierung aus gesehen recht weit entfernt aus, aber wir haben noch zwei weitere Rennen.
Klar war das Wetter heute schwierig und die Bedingungen sehr schwer, auch für diejenigen, die das Rennen ausrichten und organisieren. Man könnte natürlich über vieles diskutieren, dass das Rennen schwer war oder die Chancen für viele verdorben hat, da sie Probleme mit ihren Ski und Stöcken hatten. Aber ich bin glücklich, dass sie sich entschieden haben, das Rennen stattfinden zu lassen.“

am 04.01.2018

Überraschender Ausgang des Männer-Rennens

Siegerehrung Männer

Stürze, Stockbrüche und Skiverluste im Gedrängel, das war ein Wettkampf aus der Raritätensammlung

Ein kurioses Rennen lieferten sich die Männer bei der fünften Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf, dem 15-Kilometer-Massenstart-Rennen. Die Überraschung des Massenstart-Rennens gab es beim Zieleinlauf: Im Schlussspurt setzte sich Emil Iversen (NOR) mit hauchdünnem Vorsprung vor seinem Landsmann Sindre Björenstad Skar (Rückstand 0,4 Sekunde) und dem Dritten Francesco de Fabiani aus Italien (+ 0,9 Sekunden) durch, den niemand auf der Rechnung hatte.

Nicht nur der Italiener jubelte über seinen Podestplatz. Auch für zwei deutsche Langläufer ging der Plan auf. So holten sich Lucas Bögl (SC Gaißach) als Elfter und Jonas Dobler (SC Traunstein) als 13. die halbe Olympia-Norm. Thomas Bing (Rhöner WSV), der sich bisher als einziger deutscher Langläufer bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte, bestätigte seine ansteigende Form mit einem hervorragenden neunten Platz.

Enttäuschend ging das Rennen für Sebastian Eisenlauer vom Skiclub Sonthofen zu Ende. Der 27-Jährige, der seine Hoffnungen ohnehin eher auf den Sprintwettbewerb gesetzt hatte, verlor alle Chancen auf eine vordere Platzierung, als er durch den Sturz eines Konkurrenten behindert wurde. Am Ende landete er auf dem 58. Platz. Sein Rückstand betrug über eine Minute.

Florian Notz beendete das Rennen als 20. (SZ Römerstein) mit einem Rückstand von 8,1 Sekunden, gefolgt von Valentin Mättig (SC Erzgebirge Oberwiesenthal) auf dem 21. Platz (+ 9,2 sec) und Janosch Brugger (WSG Schluchsee) auf Platz 23 (9,5 sec). Die weiteren deutschen Athleten: Platz 34 Andi Kühne (WSC Erzgebirge Aue; +12,6), Platz 41 Andi Katz (SV Baiersbronn/+16,2) und Platz 49 Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis/+22,5).

am 04.01.2018

Stimmen zum Massenstart-Rennen der Frauen

Ingvild Flugstad Oestberg

Erste Reaktionen der Athletinnen nach dem Rennen

Ingvild Flugstad Oestberg ( Platz 1, NOR):
„Ja, ich bin auf jeden Fall sehr happy, dass ich heute hier gewonnen habe, es war ein besonderes Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen. Wir waren eine große Gruppe über das ganze Rennen hinweg. Wir waren viele Mädchen, die bis zum Schluss um den Sieg gekämpft haben. Heidi und ich hatten ein hartes Duell, leider hatte sie Pech und ist auf den letzten 50 m gestürzt. Es tut mir sehr leid für sie, aber ich musste weiter laufen und ins Ziel kommen. Mit meinen eigenen letzten 100 Metern bin ich sehr zufrieden.

Die Organisatoren haben einen sehr guten Job gemacht, gestern, heute Nacht und heute Morgen. Die Bedingungen waren sehr gut. wenn auch sehr eisig. Es ist sehr schön, dass trotz dieses stürmischen und regnerischen Wetters Fans hier sind, die uns anfeuern.

Maiken Caspersen Falla (Platz 2, NOR):
„Es war ein sehr schwieriger Wettkampf mit sehr schweren Bedingungen. Es war so eisig, dass es schwer war, die Balance zu halten. Man könnte sagen, dass es eher eine einfache Strecke ist, aber gerade beim Anstieg wird man da sehr ausgepowert. So war's auch bei mir. Einige sind dadurch zurückgefallen, aber ich habe mich stark gefühlt.. Ich fühle mich sehr gut und bin sehr glücklich, heute so gut abgeschnitten zu haben. Endlich ein gutes Ergebnis, das ich dringend brauchte.
Für mich ist die Tour heute beendet. Ich habe sehr bald einen neuen Wettkampf anstehen, deswegen kann ich leider nicht die gesamte Tour mit laufen.“
Es war ein sehr schwieriger Wettkampf mit sehr schweren Bedingungen. Es war schwierig, weil es auch so eisig war, da ist es schwer, die Balance zu halten. Man könnte normalerweise sagen, dass es eher eine einfache Strecke ist, aber gerade beim Anstieg wird man da sehr ausgepowert. So war's auch bei mir. Einige sind dadurch zurückgefallen, aber ich habe mich stark gefühlt, ich habe es geschafft. Ich fühle mich sehr gut, und bin sehr glücklich, heute so gut abgeschnitten zu haben. Endlich ein gutes Ergebnis, das ich dringend brauchte.

Ich gehe heute aber nach Hause, die Tour ist für mich beendet. Ich habe sehr bald einen neuen Wettkampf anstehen, deswegen kann ich leider nicht die gesamte Tour mit laufen.

Krista Parmakoski (3. Platz, FIN):
„Mein Plan für heute war, so viele Bonus -Sekunden wie möglich zu schaffen. Nach den ersten Bonus-Sekunden hatte ich dann einen guten Sprint und habe da 15 Sekunden gut gemacht. Danach habe ich mir eine Taktik für den Anstieg überlegt, damit ich für die Zieleinfahrt in einer guten Position bin. Ich bin sehr glücklich mit dem dritten Platz.
Die letzten Meter vor der Zieleinfahrt waren sehr eigenartig. Natürlich tut mir ein bisschen leid, dass Heidi gestürzt ist. Vielleicht wäre ich sonst nur Vierte. Man kann aber auch sagen, dass man in seinem Sport so gut sein muss, dass man eben nicht hinfällt.“

Nicole Fessel (6. Platz, SC Oberstdorf):
„Es ging heute sehr gut. Es war schon ein schwerer Lauf, bei dem man schon die Ellbogen ausfahren musste. Ich bin heilfroh, dass ich durchgekommen bin und mich behaupten konnte. Es war zwar eisig, aber das ist mir immer noch lieber als nass und tief. Da kann es schon mal passieren, dass man – wie Heidi Wenig auf der Zielgeraden – eben mal ausrutscht.

Ich werde jetzt aus der Tour de Ski aussteigen, weil ich über den Sommer gemerkt habe, dass mein Körper Kräfte sparen muss. Olympia ist mein Hauptziel. Es hat schon seine Gründe, dass auch eine Marit Björgen oder eine Stina Nilsson hier nicht dabei sind. Ich muss meine Kräfte sparen und will es nicht mehr so haben wie im Vorjahr, als mich die Tour zu viel Kraft gekostet hat und ich dann beim Saisonende in Lahti schon extrem enttäuscht war.

Es hat mir sehr leid getan für Veranstalter und Helfer, dass sie gestern absagen mussten. Aber nichtsdestotrotz war es heute ein Topstrecke und ein Topwettkampf. Für mich daheim zu laufen, ist schon super schön.“

Sandra Ringwald (15. Platz, ST Schonach-Rohrhardsberg ):
„Solche Regenrennen wie gestern und heute habe ich noch nie gehabt. Das Rennen war sehr schwierig und sehr eng. Da musste man schon die Ellenbogen ausfahren. Es gab sehr viele Positionskämpfe, bei denen ich mich am Anfang auch gut behaupten konnte. Am Ende war meine Ausgangsposition aber nicht gut genug, um ganz vorne mitkämpfen zu können. Das ist zwar ein bisschen schade. Ich steige jetzt aus der Tour und greife dann die Woche darauf in Dresden wieder an.“

Steffi Böhler (33. Platz, SC Ibach):
„Ich bin extrem schwer zurecht gekommen. Meine Muskulatur ist ziemlich schnell fest geworden durch das Stabilisieren auf so eisigen Bedingungen. Aber solche Tage gibt es. Übermorgen geht es weiter.“

am 04.01.2018

Nicole Fessel jubelt über Platz 6

Massenstart Frauen

Drei Skandinavierinnen teilen sich die Podestplätze beim Massenstart-Rennen in Oberstdorf

Das Massenstart-Rennen der Frauen über 10 km Freistil ist beendet. Die Athletinnen hatten bei strömenden Regen schwere Bedingungen. Auf der eisigen Strecke gab es vor 1500 Zuschauern einige Stürze. Neben Lokalmatadorin Laura Gimmler vom Skiclub Oberstdorf, die nach ihrem Sturz ausschied, traf es besonders dramatisch die Norwegerin Heidi Weng. Die zweifache Weltmeisterin von Lahti stürzte als Führende nur 50 Meter vor dem Ziel und musste sich am Ende mit dem elften Rang zufriedengeben. Siegerin in diesem Regenrennen wurde einmal mehr Ingvild Flugstad Oestberg (Norwegen). Die Weltcup- und Tour-Führende kam 1,9 Sekunden vor Maiken Caspersen Falla (Norwegen) und Krista Parmakoski (Finnland), die 3,2 Sekunden zurücklag, ins Ziel.

Nicole Fessel positionierte sich als beste Deutsche mit einem Rückstand von 5,51 Sekunden auf Oestberg auf einem guten sechsten Rang. Die Oberstdorferin, die sich bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert hat, lobte im Anschluss an das Rennen die gute Arbeit der Veranstalter. „Die Bedingungen waren top, allerdings schwierig zu laufen, obwohl die Strecke nicht allzu anspruchsvoll war“, sagte die 34-Jährige, der ein wenig die Anstiege gefehlt haben. Sandra Ringwald lief auf den 17. Platz (Rückstand 10,3 sec). Die weiteren deutschen Läuferinnen Pia Fink als 27. und Victoria Carl auf Rang 32 strauchelten erneut auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation. Hanna Kolb war nach ihrem Erfolg gestern in der Sprint-Qualifikation gar nicht erst zum Massenstart angetreten. Die Allgäuerin, die für den TSV Buchenberg startet, hatte sich mit dem achten Rang im Prolog das ersehnte Ticket für Südkorea geholt - vorausgesetzt der Deutsche Olympische Sportbund folgt der Empfehlung der DSV-Führung.

81 bis 90 von 800123456789